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Vereinsloser Fußballprofi

Kruse erneuert USA-Wunsch - Frau will in Berlin bleiben

Berlin (dpa)

Max Kruse ist vereinslos. Häufiger wurde der Ex-Fußballer des VfL Wolfsburg mit einem Wechsel in die USA in Verbindung gebracht. Er könnte sich das Auswandern vorstellen, seine Frau eher nicht.

Von dpa

Spielte zuletzt in der Bundesliga für den VfL Wolfsburg: Max Kruse. Foto: Michael Matthey/dpa

Der derzeit vereinslose Fußballprofi Max Kruse hat seinen Wunsch bekräftigt, in die Vereinigten Staaten auswandern zu wollen. «Ich weiß nicht, ob es für immer ist, aber ich liebe Amerika als Land, ich liebe die Mentalität», sagte der 34 Jahre alte frühere Nationalspieler in einem Video-Interview des Youtube-Accounts Leeroy Matata.

«Mein Englisch ist eigentlich ganz gut, very good. Ich kann mich verständigen, es ist besser geworden über die Jahre. In der Schule war es noch nicht so gut», fügte Kruse hinzu. Der Offensivspieler wird schon länger mit einem Wechsel in die Major League Soccer (MLS) in Nordamerika in Verbindung gebracht, da sein elfjähriger Sohn in Florida lebt. «Wenn man jedes Jahr in Amerika ist, auch mal sechs Wochen. Irgendwann lernt man es einfach», sagte Kruse.

Seine Ehefrau, Dilara Kruse, sagte im Video, dass sie den derzeitigen Wohnort Berlin liebe und nicht in die USA auswandern wolle. «Noch ist es nicht so weit. Er weiß, dass ich mitkommen würde, aber ob ich dann glücklich bin? Also ich würde es nicht wollen, aber ich muss, er ist ja mein Ehemann», sagte sie. Für Max Kruse sei es denkbar, an beiden Orten zu leben. «Ich kann mir auch gut vorstellen, nicht zu pendeln, aber meinen Wohnsitz zu teilen. Also halb in Amerika, halb hier», sagte er.

Mit seinem Ex-Club, Bundesligist VfL Wolfsburg, hatte der ausgemusterte Angreifer den Vertrag im November einvernehmlich aufgelöst. Anfang September war Kruse von Trainer Niko Kovac aussortiert worden und hatte für die Wölfe seitdem kein Spiel mehr bestritten. Ihm wurde von den VfL-Verantwortlichen mangelnde Professionalität und damit auch ein schlechter Einfluss auf den Rest der Mannschaft vorgeworfen.

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