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Bundesliga-Topspiel

Leipzig will Nagelsmann ärgern - Entwarnung bei Gulacsi

Leipzig (dpa)

Von dpa

Hat aktuell nur ein Rumpfteam auf dem Trainingsplatz: RB-Coach Jesse Marsch. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Kevin Kampl von RB Leipzig hat klare Vorstellungen für das Spitzenspiel an diesem Samstag (18.30 Uhr/Sky) gegen den deutschen Rekordmeister FC Bayern München mit Ex-Trainer Julian Nagelsmann.

«Das wird außergewöhnlich, ein absolutes Topspiel gegen eine Topmannschaft. Ich hoffe natürlich, dass wir drei Punkte holen. Dann kommt dazu, dass wir unseren alten Trainer auch ärgern wollen, ihm die Punkte abnehmen wollen», sagte Kampl am Dienstag nach dem Training. «Ich bin mir sicher, wenn die Jungs gesund und munter von den Nationalmannschaften zurückkommen, dass wir ein Topspiel abliefern», betonte er.

RB-Cheftrainer Jesse Marsch musste beim ersten Training in dieser Woche mit einem Rumpfteam arbeiten. Lediglich elf Feldspieler hatte der US-Amerikaner zur Verfügung. Der Großteil des Teams wird erst an diesem Mittwoch von den Länderspielen nach Leipzig zurückkehren und am Donnerstag ins Training einsteigen. Insgesamt musste der Vizemeister 15 Akteure auf internationaler Ebene abstellen.

«Wir haben eine Supertruppe zusammen, sind sehr hungrig, auch wenn wir zwei Spiele verloren haben in den ersten drei Spielen. Das spielt überhaupt keine Rolle, in so großen Spielen kann immer alles passieren», betonte Kampl und appelliert an sein Team: «Egal, ob man ein bisschen kaputt ist, man muss sehen, dass man die zwei Tage hier gut nutzt, gut regeneriert - wir brauchen die Jungs am Wochenende.»

Zudem freut er sich auf das Wiedersehen mit Nagelsmann, Dayot Upamecano und Marcel Sabitzer - und auf einen fairen Umgang: «Ich weiß nicht, wie die Fans reagieren werden. Sabi und Dayo waren extrem lange hier, haben sehr, sehr viel für den Verein getan, haben den Verein mit hochgebracht. Auch Julian hat die letzten zwei Jahre Wahnsinnsarbeit mit seinem Trainer-Team hier geleistet. Sie haben uns extrem weiterentwickelt. Ich hoffe natürlich, dass man sie nicht auspfeift oder so.»

Entwarnung gab es bei Torhüter Peter Gulacsi. Der ungarische Nationalkeeper, der nach einem Zusammenprall im WM-Qualifikationsspiel gegen Albanien (0:1) zur Halbzeit vom Platz musste, ist vorzeitig zurückgekehrt. Er wird laut Verein an diesem Mittwoch zurück im Mannschaftstraining erwartet.

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