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Relegations-Rückspiel: Diskussion um möglichen Wechselfehler

Hamburg (dpa)

Zwei Tage nach dem verlorenen Relegations-Rückspiel gegen den Fußball-Bundesligisten Hertha BSC gibt es unter Fans des Hamburger SV die Diskussion über einen möglichen Wechselfehler der Berliner und einen Einspruch.

Von dpa

Herthas Marvin Plattenhardt (2.v.l) geht im Relegations-Rückspiel gegen Hamburgs Bakery Jatta in einen Zweikampf. Foto: Christian Charisius/dpa

In der Schlussphase des Spiels am vergangenen Montagabend (0:2) wurden Marvin Plattenhardt (81.) und Ishak Belfodil (82.) ersetzt. Danach gingen Suat Serdar (85.) und Kevin-Prince Boateng (90.) vom Feld. Laut Fifa-Regeln dürfen fünf mögliche Wechselspieler aber nur in drei Blöcken pro Halbzeit ausgetauscht werden. Sind es nun drei oder vier getrennte Wechsel?

Zwischen der gemeinsam angezeigten Auswechslung von Plattenhardt und Belfodil lagen 35 Sekunden, weil sich die führende Hertha Zeit ließ. Das Spiel war zwischenzeitlich aber von Schiedsrichter Deniz Aytekin nicht wieder angepfiffen worden. De facto bleibt es damit ein Wechselblock. Ein Einspruch ist somit nicht möglich. Der Klassenerhalt der Berliner gerät nicht in Gefahr.

Nach Informationen des «Hamburger Abendblatt» habe der HSV die Szenen auf eine mögliche Regelverletzung mithilfe eines Justiziars prüfen lassen. Der Verein bestätigte das nicht. Ein User schrieb: «Selbst wenn es ein Wechselfehler sein sollte: So würde ich nicht aufsteigen wollen. Dann lieber noch ein Jahr und sportlich verdienen!»

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