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Bundesliga

Werder-Sportchef Fritz rechnet nicht mit Füllkrug-Abgang

Bremen (dpa)

Clemens Fritz rechnet nicht mit einem raschen Abschied von Torjäger Niclas Füllkrug von Werder Bremen.

Von dpa

Niclas Füllkrug ist der Top-Stürmer des SV Werder Bremen. Foto: Carmen Jaspersen/dpa

«Wir wollen Niclas nicht abgeben, weil wir auch um seine Wichtigkeit wissen. Nicht nur auf dem Platz, auch neben dem Platz. Aktuell ist es ruhig und ich gehe davon aus, dass er auch in der Rückrunde für Werder Bremen spielen wird», sagte der sportliche Leiter des Fußball-Bundesligisten beim TV-Sender Sky. «Wir sind völlig entspannt - das muss man wirklich so sagen, weil wir auch an dieser Stelle mit Niclas in der Abstimmung sind.»

Allerdings würden die Bremer bei einem entsprechenden Angebot für den Stürmer, der bei der WM in Katar zweimal für Deutschland getroffen hat, Überlegungen anstellen. «Natürlich haben wir auch gesagt, rein wirtschaftlich, wenn irgendwas kommen sollte, dann müssen wir uns damit beschäftigen, ob wir es dann machen oder nicht, das steht auf einem anderen Blatt Papier», sagte Fritz (42). Der 29 Jahre alte Füllkrug hat gerade seinen Berater gewechselt, was Spekulationen zur Folge hatte. Das Transferfenster ist bis zum 31. Januar geöffnet.

Füllkrug hat gerade seinen Berater gewechselt, was Spekulationen zur Folge hatte. Der 29-Jährige sagte dem «Kicker», dass er «aktuell nicht» an einen Wechsel denke. «Hinsichtlich eines Transfers haben wir noch über gar nichts geredet, das Thema gibt es derzeit nicht», sagte er mit der Einschränkung: «Bis natürlich irgendwas Konkretes auf dem Tisch liegt und Werder vielleicht sagen würde: Das wäre auch für uns attraktiv. Dann müssen wir darüber reden.» Auszuschließen sei das «nie zu einhundert Prozent».

Auch bei Trainer Ole Werner, der im November 2021 die Nachfolge von Markus Anfang angetreten und einen Vertrag bis zum Ende der laufenden Saison unterzeichnet hatte, bleibt Fritz gelassen. Er sei mit Werner, der sportlich und menschlich sehr gut zu Werder passe, und dessen Arbeit überaus zufrieden. «Natürlich würden wir uns freuen, auch über sein Vertragsende hinaus weiter mit ihm zusammenzuarbeiten. Allerdings ist es jetzt nicht so, dass wir irgendwelche Wasserstandsmeldungen abgeben können», sagte Fritz.

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