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Nationalmannschaft

DFB-Direktor Bierhoff fordert mitreißende Spiele

Hamburg (dpa)

DFB-Direktor Oliver Bierhoff hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft kurz vor den anstehenden WM-Qualifikationsspielen erneut in die Pflicht genommen.

Von dpa

DFB-Direktor Oliver Bierhoff fordert von der Nationalmannschaft mitreißende Spiele. Foto: Federico Gambarini/dpa

«Es liegt an uns, die Gunst der Fans zurückzugewinnen», sagte der 53-Jährige den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Große Hoffnungen setzt Bierhoff in den neuen Bundestrainer Hansi Flick, der mit drei Siegen und 12:0 Toren in seine Amtszeit gestartet war und an diesem Freitag (20.45 Uhr/RTL) mit der DFB-Auswahl in Hamburg gegen Rumänien antritt.

«Es kamen in den vergangenen Jahren viele Faktoren zusammen, natürlich in erster Linie Enttäuschung über unsere sportlichen Leistungen. Ich glaube aber, mit Hansi Flick wieder eine Begeisterung und Freude zu spüren, und ich gehe davon aus, dass uns auch die Hamburger unterstützen werden», sagte Bierhoff. Flick (56) habe schon während seiner Zeit als Co-Trainer von Joachim Löw, mit dem er 2014 Weltmeister geworden war, und als Chefcoach des FC Bayern gezeigt, «dass er auf dem Platz einen positiven Geist und Hunger nach immer mehr sehen will».

Allein die Ergebnisse, äußerte Bierhoff, «reichen in diesen Zeiten nicht mehr». Die Mannschaft, die am Montag in Skopje gegen Nordmazedonien spielt und dort im Idealfall die Qualifikation für Katar 2022 vorzeitig perfekt machen kann, müsse «leidenschaftlich auftreten», sagte der Ex-Nationalspieler und Europameister von 1996. «Wir müssen unsere Fans mit offensivem, attraktivem Fußball begeistern - allemal, wenn wir wie zuletzt auf Gegner wie Island oder Liechtenstein treffen.»

Gerade dann möchten die Fans «schöne Ballstafetten» sehen, sagte Bierhoff, «Freude, Begeisterung und natürlich auch Tore. Uns wurde oft vorgeworfen, dass das Spiel der Mannschaft zu leidenschaftslos war, dass Identifikation fehlte. Das zu ändern, ist enorm wichtig, die Leidenschaft muss man im Spiel und auch bei allen Auftritten der Mannschaft außerhalb der Spiele spüren.»

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