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Fußball: Regionalliga

Ehemaliger Werder-Scout heuert bei den Preußen an

Münster

Gestatten: Pfeifer mit zwei F. Bernd Pfeifer wird künftig ein Auge auf den Kader des SC Preußen Münster haben – und das andere auf potenzielle Verstärkungen richten. Der 66-Jährige, 2004 als Chefscout von Werder Bremen mit den Hanseaten Deutscher Meister, verstärkt das Scouting-Team des Regionalligisten.

Bernd Pfeifer Foto: Picasa

Spiele werden bekanntlich im Sturm entschieden, Meisterschaften in der Abwehr – letztlich entscheidet jedoch die Qualität eines Kaders langfristig über Erfolg und Nichterfolg. Dazu bedarf es einer umsichtigen und durchdachten Personalplanung: Regionalligist SC Preußen Münster hat diesen Weg in der ersten Regionalliga-Spielzeit erfolgreich beschritten und will künftig vermehr darauf achten, die richtigen Spieler für die richtigen Positionen zu verpflichten. Dazu hat Sportchef Peter Niemeyer sich jetzt einen Experten zur Seite geholt. Ab sofort verstärkt der 66-jährige Bernd Pfeifer das Scouting-Team des SCP. Pfeifer trainierte Ende der 90er die U15 und die U17 von Werder Bremen, ehe er an der Weser als Chefscout aktiv wurde. Unter seiner Dienstzeit an der Seite von Thomas Schaaf und Klaus Allofs holte der Club 2004 die Deutsche Meisterschaft. Kevin de Bruy Im gleichen Jahr legte er erfolgreich seine Fußballlehrer-Lizenz ab. Später wechselte Pfeifer noch gemeinsam mit Schaaf zu Eintracht Frankfurt und Hannover 96, ehe es ihn 2018 zurück zu seinen Wurzeln zum 1. FC Magdeburg zog.

„Mit Bernd haben wir jemanden an Bord holen können, der eine extrem große Expertise mitbringt, die wir in der Form noch nicht im Verein haben. Wir haben hier bei Preußen ein unglaubliches motiviertes und junges Team, das jetzt von Bernd viel lernen kann. Dadurch versprechen wir uns einen großen Mehrwert und ich bin sehr glücklich, dass wir ihn von uns überzeugen konnten“, zeigt sich Peter Niemeyer begeistert vom Engagement des 66-Jährigen, der nach einem Jahr Pause nochmal an der Hammer Straße loslegen will.

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