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Fußball: Regionalliga West

Ein Sieg in Oberhausen fehlt zur perfekten Preußen-Woche

Münster

Sieg über Fortuna Köln am Dienstag. Der Sieg am grünen Tisch über RW Essen bleibt bestehen. Die Superwoche des SC Preußen Münster könnte am Sonntag mit einem Sieg bei RW Oberhausen (14 Uhr) einen perfekten Ausgang finden. Trainer Sascha Hildmann spürt die Euphorie, hat aber nur diese Partie im Kopf.

Von Alexander Heflik

Voller Einsatz gefragt: Henok Teklab lässt sich auch nicht vom „Trikotgrabscher“ Andre Dej stoppen. Foto: Jürgen Peperhowe

Von großen Emotionen keine Spur, eher nüchtern nahmen sowohl die Vertreter des SC Preußen Münster wie auch von RW Essen das Urteil des Verbandsgerichtes am späten Donnerstagabend hin. Es bleibt beim nachträglichen Sieg des SCP gegen RWE als Folge des Spielabbruchs vom 20. Februar. Münster geht mit zwei Punkten Vorsprung in die Tetralogie des Aufstiegskampfes.

„Ab jetzt konzentrieren wir uns nur noch auf den Sport“, erklärte Münsters Sportchef Peter Niemeyer. Am Sonntag geht es zu RW Oberhausen (Beginn 14 Uhr), rein tabellarisch betrachtet die schwerste aller möglichen Aufgaben im vierteiligen Endspurt. Dann folgen Uerdingen, Wiedenbrück und die Zweitvertretung des 1. FC Köln.

Oberhausen spielt wie Fortuna Köln

Hildmann ließ sich da nicht locken. Nein, auf keinen Fall schaue er weiter als bis Oberhausen. „Den Dienstag haben wir abgehakt, alle Konzentration gilt jetzt RWO. Das wird schwer, eine Mannschaft, ähnlich wie Fortuna Köln“, resümierte er. Die Fortuna hatte am Dienstag ihre letzten Aufstiegshoffnung beim 0:1 vor 10 883 Zuschauern fahren lassen müssen. RWO hat auch schon acht Zähler Rückstand auf den SCP, würde aber gerne den Gästen die Suppe des Tabellenführers „versalzen“.

Bis zu 3000 Münsteraner auf Tour?

Wobei der SCP vermutlich eine Art Heimspiel im Niederrheinstadion haben wird. Bis Freitag in der Mittagszeit waren 1600 Karten verkauft, ein Entlastungszug (1000 Plätze) fährt am Sonntag um 10.50 Uhr ab, ein zweiter ist denkbar. Dazu können bis Ladenschluss am Samstag in den Arkaden Karten geordert werden, eine Gäste-Kasse öffnet am Sonntag zudem. Oberhausen rechnet mit bis zu 3000 Münsteranern und einer Gesamtkulisse von bis zu 8000 Zuschauern.

Hildmann spürt die Euphorie

Er spüre die Euphorie, die Aufbruchstimmung überall in Münster, erzählt Hildmann. Seine Schützlinge hätten sich das erarbeitet, nun ist der SC Preußen wieder en vogue. Es fühle sich unglaublich an.

Sportlich kann Hildmann wieder auf Simon Scherder zurückgreifen, einzig Marvin Thiel (Erkältung) meldete sich ab. Zudem fehlen die beiden Langzeitverletzten Lukas Frenkert und Dennis Daube. Ansonsten darf der 50-Jährige aus einem fast kompletten Aufgebot auswählen. „Ein oder zwei Positionen überdenke ich noch“, und meint damit die siegreiche Formation vom Dienstag. Und: „Wir wollen ganz mutig sein und mit viel Selbstbewusstsein auftreten.“ Teil eins der möglichen Aufstiegs-Tetralogie kann am Sonntag geschrieben werden. Das ist sicher.

Alexander Langlitz und Marvin Thiel sind nach vier Verwarnungen von Gelb-Sperren bedroht.

Münster: Schulze Niehues – Schauerte, Ziegele, Hoffmeier, Hemmerich – Kok – Remberg, Ghindovean – Langlitz, Wegkamp, Teklab

Liveticker ab 13.15 Uhr unter www.wn.de/scp

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