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Fußball: A-Junioren-Bundesliga

Preußen verkaufen sich gegen Hübschers Leverkusener wieder teuer

Münster

Die U 19 des SC Preußen Münster hat das Heimspiel gegen Bayer Leverkusen mit 0:1 (0:0) verloren. Die Bayer-Elf, trainiert vom ehemaligen Preußen-Chefcoach Sven Hübscher, rückte damit auf Rang zwei vor. SCP-Trainer Tobias Harink war trotz der Niederlage nicht unzufrieden mit seiner Mannschaft.

Von Thomas Austermann

Preußen-Stürmer Diaoul-Hack Tchadjobo (rechts) will sich gegen Bayer-Innenverteidiger Joshua Eze behaupten, der beim Leverkusener 1:0 defensiv herausragte. Foto: Thomas Austermann

Dem taktisch reifen, aber auch vornehmlich erfolgsorientierten Zweckfußball von Bayer 04 Leverkusen boten die A-Junioren des SC Preußen Münster erst mit der Zeit kämpferisch die Stirn. Erfolgslos – mit dem 1:0 (0:0) im Preußenstadion nahmen die Gäste die gewünschten Bundesliga-Punkte mit, die in der West-Staffel Rang zwei bringen und damit aktuell die Qualifikation für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft.

Taktische Disziplin dank Hübscher

Im Mai kann es für Leverkusen und dessen Coach Sven Hübscher (43), bis zum 1. Dezember 2019 Trainer der Drittliga-Ersten des SCP, gegen West-Meister Borussia Dortmund gehen. Dann werden die Adlerträger bereits die Serie beendet haben, die ihnen bisher so viel Spaß und auch beträchtlichen Erfolg brachte. „Ich bin auch heute nicht unzufrieden“, sagte Trainer Tobias Harink. „Wir kamen nach einer Stunde besser ins Spiel und haben alles reingeworfen gegen einen spielstarken und taktisch sehr guten Gegner.“

Sattelfest stehen und in Ruhe den Aufbauplan durchziehen, das machte Bayer 04 strikt. Und litt wie die Preußen unter dem strapazierten Rasen, der beinahe jeden ersten Ballkontakt zum Risiko machte. Vehement oder ideenreich in die Offensive ging es hier wie da selten. Kontrolle war angesagt. Nach Standards gab es immerhin Kopfballszenen der Leverkusener.

Preußen-Stürmer haben schweren Stand

Die Preußen-Stürmer hatten einen schweren Stand gegen die starken Bayer-Abwehrleute wie Joshua Eze. Diaoul-Hack Tchadjobo war einmal auf und davon, wurde aber gestellt. Nach dem Wechsel kam Münsters Jakob Korte in Tornähe zum Abschluss. Insgesamt standen die Preußen besser gegen das Aufbauspiel der Gäste. Noch immer landeten hier wie da einige Bälle im Nichts.

Tshimuanga trifft zum Sieg

Bezeichnend für den Abtausch, dass eine Einzelleistung zum Treffer des Tages führte. Der eingewechselte Aaron Tshimuanga zögerte nicht lange, als er zentral vor dem 16-m-Raum frei gespielt wurde. Er traf sehenswert mit einem für Keeper Matthias Bräuer unhaltbaren Schuss ins lange Eck. Sein Mitspieler Ayman Aourir hatte eine nächste Szene. Die Preußen wechselten und schoben sich nochmal vor. Wie so oft am Ende mit Noah Kloth als Stürmer. Sie rannten auf dem schweren Geläuf gegen die Niederlage an. Umsonst.

SCP: Bräuer – Amadi, Kloth, Öztürk, Bena (68. Hemsing) – Korte, Keute (68. Weber), Sarrafyar (76. Kaba) – Tchadjobo, Overhoff (81. Bayir), Schröder

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