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Fußball: Regionalliga West

Faserriss – zehn Tage Pause für Preußen-Neuzugang Kwadwo

Münster

Schlecht gelaufen – nur eine Woche nach seiner Verpflichtung muss Preußen-Neuzugang Manfred Kwadwo schon wieder pausieren. Wenn auch nur zehn Tage wegen eines Faserrisses. Dabei hat er viel vor, wie er sagt. Und kennt schon die großen Stärken seines neuen Teams.

Von Thomas Rellmann

Flügelspieler Manfred Kwadwo (r.) möchte sich bei seinem neuen Arbeitgeber durchsetzen. Foto: Jürgen Peperhowe

Zunächst gab Manfred Kwadwo am Sonntag Entwarnung. Er hatte sich beim 2:1 der Preußen in Dortmund erst an den Oberschenkel gegriffen und nach einer halben Halbzeit schon wieder auswechseln lassen. Am Montag dann der Rückschlag für den Neuzugang von Waldhof Mannheim: kleiner Faserriss, zehn Tage Pause als Folge.

Ein denkbar blöder Moment für eine Verletzung. Denn schon in der vergangenen Saison kam er erst im späten Herbst bei seinem neuen Verein an und handelte sich dort auch gleich eine Blessur ein. „Ich hoffe stark, dass es jetzt anders läuft“, sagt der 26-Jährige. Zumindest ist die Auszeit überschaubar. Praxis sei ihm wichtig, und dass er in einer guten Mannschaft spielt.

Gegenpressing als großes Preußen-Plus

Punkt zwei scheint sich zu erfüllen. Münster bestätigte beim BVB seine vielversprechende Verfassung, auch wenn der Gastgeber vier Partien in einer Woche bestritten hatte und nur 13 Feldspieler aufbot. „Unsere große Stärke ist das Gegenpressing, die Aggressivität, das Jagen des Balles“, sagt Kwadwo. Seine Beobachtung klingt unangenehm für jeden Gegner. Er selbst sieht sich vor allem auf dem linken Flügel, die rechte Außenbahn oder das Zentrum sind aber auch okay. „Ich bin bereit“, sagt er. Die Konkurrenz in den vorderen Reihen ist groß. Jetzt muss sich der Deutsch-Ghanaer reinbeißen, sobald er wieder fit ist.

Coach Sascha Hildmann könnte ein Fürsprecher für ihn werden. Zwar hat der Pfälzer seinen Neu-Schützling vorher noch nicht direkt trainiert. Beim 1. FC Kaiserslautern hospitierte er allerdings einst und leitete einige Übungen, ehe er wenig später selbst das Zepter auf dem Betzenberg übernahm. Da war Kwadwo allerdings bereits weg. In Münster einen sich die Wege nun wieder.

- Das Erstrundenspiel im Westfalenpokal beim SV Werl-Aspe ist für den 18. August (18.30 Uhr) angesetzt.

- Seit der vergangenen Woche hat der SCP bereits 1000 Verlängerungen von Dauerkarten registriert.

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