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Fußball: Regionalliga

Jubiläumsspiel bei Fortuna Köln für Spitzenreiter Preußen Münster

Münster

Preußen Münster gastiert im 50. Pflichtspiel-Aufeinandertreffen mit Fortuna Köln am Sonntag als Tabellenführer im Südstadion. Die Hausherren stehen dabei unter Zugzwang, nur ein Sieg über den SCP hilft ihnen weiter.

Voller Einsatz gefordert: Dennis Grote (links) Foto: Jürgen Peperhowe

Nach einer Art Supersamstag der Verfolger aus Aachen, Rödinghausen, Mönchengladbach und Lippstadt steht am Sonntag ein West-Klassiker auf dem Programm. Dritter gegen Zweiter (Aachen gegen Rödinghausen) Vierter gegen Sechster (Mönchengladbach II erwartet Lippstadt) – das sind mit Ausnahme des fünftplatzierten Wuppertaler SV (gegen Düsseldorf II) die agilsten Konkurrenten des Spitzenreiters.

Preußen hoffen auf große Unterstützung

Und nun: Fortuna Köln erwartet Preußen Münster um 14 Uhr im Südstadion der Domstadt – zum 50. Mal stehen sich die Clubs in einem Pflichtspiel gegenüber – nach einem Pokalduell und 48 Punktpartien. Jubiläum feiern, nicht nur das könnte der Antrieb für mehr als 250 Preußen-Fans sein, an den Rhein zu fahren. So viele Tickets, also 250, hat der SCP verkauft, aber bei der Fortuna öffnen noch die Tageskassen. Spitzenreiter Münster darf auf große Unterstützung hoffen. Die Südstädter wollten zuletzt nur 1604 Zuschauer gegen Düsseldorf II sehen, gegen Münster dürfte es zumindest voller werden.

Nur drei verschiedene Torschützen

Rein sportlich betrachtet hat der SC Preußen seine frühherbstliche Ergebniskrise mit Siegen über Düren (2:0) und Düsseldorf (6:1) beendet. Das eine war eine schwere Geburt, das andere eine Gala. Auf die Frage, ob der SCP auch einen Mittelweg beschreiten könnte, antwortet Routinier und Mittelfeldspieler Dennis Grote: „Eigentlich wollen wir keine Mitte zeigen.“ Und meint, immer und immer wieder Top-Leistungen abrufen zu müssen, das gefalle ihm und den Kollegen am besten.

Ein Spitzenauftritt ist in Köln am Sonntag auch gefragt. Von sieben geplanten Punktpartien in diesem Jahr finden fünf auswärts statt. „Das ist schon knackig“, sagt Hildmann, aber fügt auch an: „Im neuen Jahr werden wir neun Heimspiele von 14 Partien haben. Darauf freue ich mich jetzt schon. Unsere Fans werden uns nicht im Stich lassen.“

Sorgen um Alexander Hahn

Hildmann hat im Rheinland im personellen Bereich alles andere als die Qual der Wahl. Der Triumph von Düsseldorf macht es den SCP-Reservisten nicht gerade leicht, in die Startelf zu kommen. Weil Abwehrspieler Alexander Hahn in der Wochenmitte Magendarm-Probleme hat, könnte seine Position frei werden. Simon Scherder stünde als Ersatz bereit. Selbst bei den Langzeitverletzten gibt es vorsichtige Entwarnung. Lukas Frenkert trainiert mit der Mannschaft und ist nicht mehr weit vom Spieltagsaufgebot entfernt. Selbst Dennis Daube war am Freitag zum Individualtraining auf dem Platz mit Athletikcoach Tim Geidies, nach 14-monatiger Verletzungspause mit einigen Rückschlägen gibt das dem Mittelfeldspieler wiederum Hoffnung.

SCP:
Schulze Niehues – Koulis, Kok, Hahn – Teklab, Remberg, Grote, Lorenz – Bouchama – Wegkamp, Wooten

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