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Conference League

Köln unter Zugzwang - Hector und Pedersen fallen aus

Köln (dpa)

Trotz neuer Personalsorgen und spürbarem Kräfteverschleiß will der 1. FC Köln beim 1. FC Slovácko punkten, um seine Chancen auf das Weiterkommen in der Conference League zu wahren. «Wir haben die Chance, hier erfolgreich zu sein. Aber die bisherigen Ergebnisse von Slovácko zeigen, wie schwer das wird», sagte Trainer Steffen Baumgart nach dem Abschlusstraining.

Von dpa

Kölns Trainer Steffen Baumgart erwartet ein schwieriges, aber machbares Spiel gegen den 1. FC Slovácko. Foto: Federico Gambarini/dpa

Nach der vierten Niederlage im fünften Pflichtspiel beim 0:5 am vergangenen Freitag in Mainz möchten es die Kölner am Donnerstag (18.45 Uhr) im Duell mit dem tschechischen Club um den Kapitän und ehemaligen Leverkusen-Profi Michal Kadlec in Uherské Hradiste besser machen. Allerdings haben sich die Personalprobleme noch vergrößert. «Es sieht so aus, dass Kristian Pedersen und Jonas Hector morgen nicht dabei sein werden. Wir haben zwar noch 24 Stunden Zeit. Aber Stand jetzt gehen wir davon aus, dass wir uns etwas einfallen lassen müssen», klagte Baumgart. «Mit Jonas fällt jemand aus, der für uns ein besonderer Spieler ist. Das trübt die Stimmung. Aber jetzt gilt es, wieder den Kopf hochzunehmen.»

Der Kölner Kapitän hatte sich im Abschlusstraining wenige Minuten zuvor eine Wunde am linken Fuß zugezogen. «Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß«, kommentierte Baumgart das anhaltende Verletzungspech. Neben Hector und Pedersen stehen auch Dejan Ljubicic, Julian Chabot, Tim Lemperle, Mathias Olesen und Jan Thielmann nicht zur Verfügung.

«Ich erwarte ein offenes Spiel»

Ungeachtet der Ausfälle setzt Baumgart alles daran, mit seiner Mannschaft im europäischen Wettbewerb zu bleiben. Nach dem 4:2-Erfolg im ersten Duell mit Slovácko und dem 1:1 in Nizza wären die Kölner mit zwei Siegen in den verbleibenden Gruppenspielen in Slovácko und am nächsten Donnerstag zu Hause gegen Nizza sicher in der nächsten Runde.

Die Tschechen werden es den Kölnern, die im Zuge einer UEFA-Strafe erneut keine Auswärtstickets verkaufen durften, keineswegs leicht machen. «Ich bin mir sicher, dass Köln Respekt hat», sagte Kadlec im Interview mit der «Kölnischen Rundschau». «Ich erwarte ein offenes Spiel. Aktuell sieht es danach aus, dass Belgrad als Erster direkt weiterkommt und dass sich ein Dreikampf zwischen Nizza, Köln und uns um Playoff-Platz zwei entwickelt.»

Vor dem 5. Spieltag hat der FC als Tabellendritter (vier Punkte) einen Zähler Rückstand auf Nizza und vier auf Belgrad auf den ersten beiden Rängen. Nur der Gruppenerste qualifiziert sich direkt für das Achtelfinale. Die acht Zweiten ziehen in eine vorgelagerte K.o.-Runde gegen die acht Europa-League-Absteiger ein.

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