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Spanische Liga

Kriselnder FC Barcelona nur 0:0 gegen Cadiz

Cadiz (dpa)

Sieglos-Serie: Der FC Barcelona konnte seiner Favoritenrolle im Spiel gegen den FC Cadiz nicht gerecht werden und De Jong sah Gelb-Rot.

Von dpa

Barcelonas Memphis Depay (l) nimmt es mit der Verteidigung auf. Foto: Miguel Morenatti/AP/dpa

Der FC Barcelona ist in der spanischen Liga gegen den FC Cadiz nicht über ein 0:0 hinausgekommen und steckt weiter in einer schwierigen Situation.

Schon vor der Gelb-Roten Karte für Frenkie de Jong in der 65. Minute konnten die Katalanen ihrer Rolle als Favorit nicht gerecht werden. In der Schlussphase verhinderte Nationaltorwart Marc-André ter Stegen mit einer guten Parade ein Gegentor und sicherte zumindest den einen Punkt. Memphis Depay hatte in der Nachspielzeit eine große Chance zum Siegtreffer für die Katalanen.

Die Unzufriedenheit beim FC Barcelona ist nach dem 0:0 gegen den FC Cadiz offenbar weiter gewachsen. Routinier Gerard Piqué bemühte sich nach Angaben spanischer Medien im Anschluss aber um ausgleichende Worte. «Wir gehen durch eine schwere Situation, die wir nicht gewohnt sind», sagte der 34 Jahre alte Verteidiger nach Angaben der «Marca». «Jeder will gewinnen und es gibt viele Wege, um damit umzugehen. Wir können uns alle beschweren oder wir können arbeiten. Die Spieler sind hier, um zu arbeiten», sagte Piqué.

Bezogen auf Kritik und Pfiffe der Fans sagte er: «Ich will das Trikot Barcelonas nicht tragen, um zweiter oder dritter zu werden. Ich bin hier, um um Titel zu kämpfen.»

Trainer Koeman hatte vor dem Partie für Verwunderung gesorgt, als er auf der Pressekonferenz nur eine Erklärung verlas und dabei die Erwartungshaltung an diese Saison sehr klein hielt. Das Verhältnis zwischen Koeman und Barça-Präsident Joan Laporta ist alles andere als gut, spätestens seit dem 0:3 gegen den FC Bayern München in der Champions League sind auch die Fans unruhig. Medien spekulieren bereits über eine Ablösung von Koeman.

Piqué rief allerdings zur Einheit auf: «Lasst uns nicht nach zwei Seiten schauen. Wir sind alle beim Präsidenten und wir sind auch alle beim Trainer. Wir können die Umgebungsgeräusche nicht kontrollieren und wollen darüber nicht nachdenken.»

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