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Fußball: Oberliga

Preußen II startet zuhause gegen Hamm in die Abstiegsrunde

Münster

Nach der Qualifikationsrunde ist vor der Abstiegsrunde. Auf Preußen Münster II warten nun zehn Spiele und knallharte Wochen an deren Ende der Verbleib in der Oberliga stehen soll. Coach Kieran Schulze-Marmeling gibt sich optimistisch - und darf am Sonntag mit einem Heimspiel starten.

Von Thomas Austermann

Am Sonntag starten Jannik Borgmann (l.) und Preußen Münster II in die Abstiegsrunde der Oberliga. Foto: Jürgen Peperhowe

Freitag stand für Kieran Schulze-Marmeling die (Video-)Aufarbeitung des Spiels vom Donnerstag sowie die Analyse des näch­sten Gegners in der Oberliga auf der Tagesordnung. Am Tag nach dem sehenswerten wie wichtigen 3:0 der zweiten Mannschaft des SC Preußen Münster aber tappte der 32-Jährige lange im Dunkeln. Weil andernorts das Licht ausgefallen war – ausgerechnet bei einem der mitentscheidenden Nachholspiele zum Ende der Qualifikationsrunde.

In Siegen ging kurz vor Ende der Partie gegen Vreden am Kunstrasen nichts mehr. Das Flutlicht fiel aus beim Stand von 2:0 für die Sportfreunde und blieb stromlos. Spielleiter Denis Magne (Arnsberg) brach die Partie ab. Das riecht nach Neuansetzung. Die letzte Entscheidung darüber, welcher der beiden Clubs in der Auf- und wer in der Abstiegsrunde weiterspielt, müsste sportlich ermittelt werden. Der Verband vertagte die Entscheidung und lässt Siegen wie Vreden jetzt erst einmal pausieren.

Hamm kommt an die Hammerstraße

Zur Mittagszeit kam die Info, am Sonntag beginnt die Fortsetzung. Der Spielplan schreibt den Preußen den Heimstart gegen Hamm vor, das am 27. März zuletzt spielte und mithin ausgeruhter erscheint. Gründonnerstag (14. April) und Ostermontag (18. April) geht es zügig weiter. Wenn Schulze-Marmeling ob der organisatorischen Hängepartie mindestens danach war, den Kopf zu schütteln, wusste er doch: „Wir wollen spielen, wir sind heiß drauf. Wir wissen, dass wir ein dickes Brett vor uns haben.“

25 Punkte aber haben sie auch auf dem Konto. Das ist ein Pfund. Gemäß der Regelung, die Oberliga zur neuen Saison ab dem 14. August wieder mit 18 Mannschaften ins Rennen zu schicken, werden in der „Play-down-Runde“ mindestens fünf Absteiger ermittelt. Das ist die aktuell wahrscheinlichste Anzahl. Westfalia Herne ist als Letzter mit nur sechs Punkten bereits abgeschlagen.

Es warten knallharte Wochen auf das Team von Coach Kieran Schulze-Marmeling Foto: Jürgen Peperhowe

Preußen sehen sich in der Oberliga gut aufgehoben

Gegen die Abstiegsrundengegner erreichten die Preußen in der Quali-Runde je vier Siege und Niederlagen sowie zwei Remis. Die Wiederholung der Ausbeute dürfte reichen zu einem nächsten Oberliga-Jahr. Die Preußen sehen sich hier gut aufgehoben. „Ich ziehe den Hut vor der Mannschaft, wenn ich ihre Entwicklung sehe. Es war sicher mutig, in der Besetzung mit den vielen jungen Spielern in die Saison zu gehen – aber wir sind unserem extrem aufs Spielerische fokussierten Ansatz treu geblieben, sagte der 32-jährige Coach. Weil es allen „viel bedeutet, miteinander den Erfolg zu suchen“, stimme das interne Klima absolut. Die Allermeisten sollen und wollen eine nächste Oberliga-Chance bekommen. „Es wird keinen neuen großen Umbruch geben.“

Der Druck wird groß in den nächsten Wochen, keine Frage. „Dass es keine Egal-Spiele gibt, entwickelt jeden Einzelnen weiter“, sagt Schulze-Marmeling. „Wir stellen uns der Aufgabe – wenn ich die Schermbeck-Partie auswerte, dann haben wir das Allermeiste richtig gemacht und die spielerischen Lösungen gefunden.“

SCP II in der Abstiegsrunde

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