1. www.muensterschezeitung.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Fussball
  6. >
  7. Preußen-Kapitän Schauerte mit Corona infiziert – Spiel gegen Erkenschwick findet statt

  8. >

Fußball: Westfalenpokal-Viertelfinale

Preußen-Kapitän Schauerte mit Corona infiziert – Spiel gegen Erkenschwick findet statt

Münster

Preußen Münster wird am Mittwoch um 19.30 Uhr das Westfalenpokal-Viertelfinale gegen Westfalenligist Spielvereinigung Erkenschwick bestreiten – trotz der nun bestätigten Corona-Infektion von Kapitän Julian Schauerte und einem weiteren Verdachtsfall. In Absprache mit dem Gesundheitsamt gab es grünes Licht für die Begegnung – vor maximal 999 Zuschauern.

Von Alexander Heflik

Julian Schauerte, hier beim 1:1 gegen Köln, fehlt dem SCP im Pokal. Der Kapitän wurde positiv auf Corona getestet. Foto: Jürgen Peperhowe

Der SC Preußen Münster wird trotz eines Corona-Falls in seiner Mannschaft am Mittwoch das Westfalenpokal-Viertelfinale gegen die Spielvereinigung Erkenschwick austragen. Die Partie wird um 19.30 Uhr angepfiffen, der Sieger steht im Halbfinale. Für das haben sich bereits Drittligist SC Verl (6:0 über TuS Ennepetal) sowie die Regionalligisten RW Ahlen (2:1 gegen Spvgg. Vreden) und SV Rödinghausen (4:3 nach Elfmeterschießen gegen Eintracht Rheine) qualifiziert.

Verdacht bei Dedovic

Nachdem am Sonntag bei Julian Schauerte ein Corona-Schnelltest positiv ausgefallen war, bestätigte nun ein PCR-Test die Infektion des Mannschaftskapitäns. Der 33-Jährige ist wie alle seine Teamkollegen, Trainer und Betreuer der ersten Mannschaft doppelt geimpft. Zudem fiel bei Ersatztorwart Marko Dedovic am Montag ein Schnelltest positiv aus, das Ergebnis des PCR-Tests steht noch aus. Dedovic ist in der Kabine Sitznachbar von Schauerte. Beide weisen keine Symptome auf, die weiteren Tests fielen negativ aus.

Der SCP hatte sein Team am Sonntag vorsorglich in häusliche Quarantäne geschickt und der Mannschaft am Montag trainingsfrei gegeben. Am Dienstag steht einen Übungseinheit der Preußen an, die sich dann in aller Kürze auf die Pokal-Aufgabe vorbereiten werden. Gegner ­Erkenschwick verlor am Sonntag in der Westfalenliga gegen Schlusslicht Fichte Bielefeld (2:3), ein Dämpfer.

Die Partie am Mittwoch wird also ausgetragen, die Kapazität im Stadion ist auf 999 Zuschauer begrenzt. Der Gäste-Block wird deshalb auch für 150 Erkenschwicker geöffnet sein, somit dürfen weitere 849 Preußen-Anhänger auf die Tribüne. Das dürfte trotz der Bedeutung einer Viertelfinal-Paarung genügen. Bislang geriet im Westfalenpokal in den Heimspielen gegen Werl-Aspe (719) und Tengern (623) sowie in Lippstadt (523) die 1000er-Marke nicht in Gefahr.

Samstag gegen Gladbach II

Für die Preußen beginnt nun der Endspurt im Fußballjahr 2021: Am Samstag geht es zu Alemannia Aachen ehe am 18. Dezember das letzte Punktspiel im Preußenstadion gegen Borussia Mönchengladbach II folgt. Dann wird es keine Stehplätze beim SCP-Auftritt geben, dafür aber dürfen ­Inhaber von Stehplatz-Dauerkarten auf die Sitzplatz-Tribüne ausweichen. Auch alle Dauerkarten-Inhaber von Sitzplätzen kommen zum Zuge. Die genaue Kapazität ist noch ungeklärt.

Startseite
ANZEIGE