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Fußball: Regionalliga West

Preußen Münsters Julian Schauerte verrät großen Ehrgeiz

Münster

Der SC Preußen befindet sich inmitten der Pause nach einer langen und kräfteraubenden Spielzeit in der vierten Liga. Im Hintergrund laufen die Planungen für die neue Saison – und Routinier Julian Schauerte verrät, warum er sich schon jetzt auf die nächste Serie freut.

Von Thomas Rellmann

Julian Schauerte und der SC Preußen haben für die neue Saison große Pläne – und hatten sie auch in der abgelaufenen.Julian Schauerte Foto: Jürgen Peperhowe

Angriff auf die Spitze in der neuen Saison? So weit würden sich die Verantwortlichen des SC Preußen nicht aus dem Fenster lehnen, auch wenn sie den Aufstieg niemals ablehnen würden und sich mit der hierfür passenden Aufstellung wappnen. Innerhalb der Mannschaft ist der Ehrgeiz hingegen riesengroß.

Kapitän Julian Schauerte verrät: „Intern hätten wir uns schon in der vergangenen Saison gewünscht, dass wir enger oben dranbleiben, gerade nach dem gelungenen Start. Die Spiele, die wir im Herbst nicht gewonnen haben, taten weh, weil wir gern mehr erreicht hätten.“

Daraus lässt sich ja fast automatisch der Anspruch für die kommende Spielzeit ableiten. Der 33-Jährige bestreitet das auch gar nicht. „Aber planen lässt sich so etwas nicht. Es wird vorne noch knapper zugehen. Da muss man sechs oder sieben Mannschaften auf dem Zettel haben.“ Er denkt – natürlich – an RW Essen. Aber auch an Fortuna Köln, RW Oberhausen, den Wuppertaler SV. Den SV Rödinghausen hält er „immer für unangenehm“. Und eine Überraschung oder eine zweite Mannschaft komme ja auch vielleicht dazu.

Doch seine langjährige Erfahrung als früherer Zweitliga-Profi gibt ihm Hoffnung: „Immer, wenn der Kern zusammengeblieben ist, war das ein großes Plus für die folgende Saison.“ Auf den SCP trifft genau das zu. Wobei Schauerte gerade für die linke Seite noch eine Zufuhr an Qualität erwartet. Schließlich gehen mit Joel Grodowski, Lukas Frenkert und wohl auch Niklas Heidemann drei Flügelspieler, die hier zu Hause waren.

Der Routinier, der in seine dritte Saison in Münster geht, genießt aktuell noch seinen Urlaub. Vier Wochen sind der Mannschaft vergönnt, Anfang Juli treffen sich die Profis wieder. „Sieben bis zehn Tage brauche ich immer, um mich auszuruhen“, sagt er. Danach geht es langsam wieder los mit einigen Läufen, mit Fitnessstudio-Einheiten. „Dafür entwickelt man ein Gefühl.“

Die Vorbereitung ist bereits in trockenen Tüchern, viele Testspiele haben Teammanager Harald Menzel und Trainer Sascha Hildmann vereinbart. Vor allem freut sich Schauerte auf die Rückkehr der Zuschauer. Aber auch auf das, was im Verein außerhalb des Platzes passiert. „Hier ist viel angeschoben worden in den vergangenen Monaten. Das Stadion, für uns dort der erneuerte Kabinentrakt – das muss man alles positiv bewerten.“ Da hat einer schon Lust auf die neue Spielzeit.

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