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Fußball: Testspiel

Preußen Münster ist auch von Hannover II nicht aus der Spur zu bringen

Hannover

Erneut legte Preußen Münster eine gute Performance gegen einen Regionalligisten hin. Diesmal gewann der West-Mitfavorit beim Nord-Club Hannover 96 II mit 2:1 (1:0). Beim Trainingslager-Zwischenstopp gab es den sechsten Sieg im sechsten Spiel. Danach ging es zurück nach Barsinghausen.

Von Thomas Rellmannund

Nichts zu machen für die Profis Patrick Twumasi (3.v.l.) und Hendrik Weydandt (3.v.r.). Die Preußen mit Nicolai Remberg, Simon Scherder, Marcel Hoffmeier und Marvin Thiel (v.l.) sind in der Überzahl. Foto: Jürgen Peperhowe

Wer fernab der Heimat auf den ersten Auftritt der Preußen im erst am Dienstagabend vorgestellten neuen Haupttrikot gewartet hatte, wurde enttäuscht. Die grün-schwarzen Shirts mit speziellem Muster, für die der Club reichlich Lob und etliche Vorbestellungen registrierte, blieb für das Testspiel bei Hannover 96 II im Schrank.

Das sechste Erfolgserlebnis im sechsten Test gab’s am zweiten Tag des Trainingslagers in Barsinghausen trotzdem. 2:1 (1:0) gewann der West-Regionalligist unweit des Quartiers und war erneut nicht aus der Spur zu bringen.

Gute Abstimmung im Mittelfeld

Coach Sascha Hildmann war happy – auch aufgrund der Besetzung des guten Gastgebers. „Es war ein hartes, aggressives Spiel mit einer hohen Frequenz“, sagte er. „Ich bin rundum zufrieden, wie wir das gemacht haben, auch wenn wir mehr Tore hätten schießen können. Für die Laufbereitschaft und die Mentalität kann ich den Jungs zurzeit nur Komplimente machen.“ Münster war in der Tat durchgehend aktiver und hatte nach gelungenem Pressingversuch samt schneller Kombination die erste Chance durch Alexander Langlitz, der aber an Keeper Marlon Sündermann hängenblieb (10.).

Auf der anderen Seite traf Mick Gudra freistehend den Pfosten, da hatte der Gast Glück (13.). Gleiches durfte Jules Schwadorf für sich beanspruchen, als die Kugel nach einer geklärten Langlitz-Flanke vor seinen Füßen landete. Was der 28-Jährige aber dann daraus machte, war aller Ehren wert. Präzise schob er aus 13 Metern an vielen Abwehrbeinen vorbei ins Netz zum 1:0 (17.). In fünf von sechs Partien hat der formstarke Rechtsfuß nun getroffen.

Wieder hatten die Preußen, die einmal mehr in einer in großen Teilen denkbaren Pflichtspiel-Startelf aufliefen, ein paar gute Angriffe im Angebot. Vor allem aber überzeugten die Abstimmung und das Zweikampfverhalten im Mittelfeld. Die 96er, angetreten unter anderem mit den Zweitliga-Profis Patrick Twumasi, Hendrik Weydandt und Valmir Sulejmani, waren gerade nach vorne aber kein schlechter Gegner, sie wackelten nur in der Deckung häufiger.

Fadhel Morou erneut dabei

Nach sieben Wechseln zur Pause waren die Augen vor allem auf Gastspieler Fadhel Morou gerichtet, der sich erneut ordentlich präsentierte. Das 2:0 leitete Simon Scherder mit einem Steilpass aus der eigenen Hälfte ein, den Julian Schauerte und Deniz Bindemann passieren ließen. So hatte Joshua Holtby freie Bahn und erhöhte cool (68.). Scherder selbst hätte nach einem Holtby-Freistoß beinahe nachgelegt (72.).

Im Gegenzug nutzte Monju Momuluh einen schweren Patzer von Jannik Borgmann nicht (73.). Kurz darauf gelang Thilo Töpken aus sechs Metern jedoch der Anschluss (76.). Morou scheiterte noch an Sündermann (84.), auch Holtby vergab (86.), dann war Feierabend.

SCP: Dedovic (46. Schulze Nieheus) – Schauerte, Scherder, Hoffmeier (46. Borgmann), Thiel (46. Morou) – Daube (46. Klann) – Remberg, Schwadorf (46. Holtby) – Langlitz (46. Kloth), Dahlke (46. Deters), Bindemann

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