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Fußball: Testspiel

Preußen-Coach Hildmann erfreut über Trainingsqualität und gespannt auf BVB II

Münster

Über die neue Qualität im Training freut sich Preußen-Trainer Sascha Hildmann schon mal. Bisher hat sein Team diese auch, sofern möglich, auch auf den Platz gebracht. Ein Prüfstein erster Güte wird am Sonntag Drittliga-Aufsteiger Borussia Dortmund II sein.

Von Thomas Rellmann

Gerrit Wegkamp (r.) macht Fortschritte, nachdem er am Dienstag in Duisburg einen Hexenschuss erlitten hatte. Foto: Jürgen Peperhowe

Zum ersten Mal seit dem Vorbereitungsbeginn vor knapp zwei Wochen hatten die Preußen am Freitag komplett frei. „Muss auch mal sein“, sagt Coach Sascha Hildmann. „Die Einheiten sind ja viel intensiver als während der Saison.“

Lange können die Profis die Beine allerdings nicht hochlegen. Am Samstag schon geht es weiter im Takt, am Sonntag kommt es zu einem kleinen Höhepunkt der Testspielreihe. Im Stadtteil Aplerbeck empfängt die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund die Münsteraner um 14 Uhr – vor Zuschauern. Für den Drittliga-Aufsteiger ist es sogar die Generalprobe vor dem ersten Meisterschaftsspiel.

Preußen hoffen auf wertvolle Erkenntnisse

In der vergangenen Serie war der BVB den Preußen ein gutes Stück voraus, auch wenn die direkten Duelle (2:0, 1:1) weitgehend auf Augenhöhe verliefen. „Wir werden wieder wertvolle Erkenntnisse bekommen und uns vor allem auf mannschaftstaktische Ding fokussieren“, sagt Hildmann.

Erleichtert registrierte er, dass Gerrit Wegkamp nach seinem Hexenschuss dank ein paar Spritzen schnelle Fortschritte macht und am Samstag wohl trainieren kann. Auch Marvin Thiel hat seine Wadenprobleme überwunden und mischt wieder mit. Max Schulze Niehues gibt sein Comeback zwischen den Pfosten. Einzig Henok Teklab muss sich wegen eines doppelten Bänderanrisses und einer lädierten Kapsel noch ein paar Wochen gedulden.

Sascha Hildmann

Noch keine Entscheidung ist über eine Verpflichtung von Gastspieler Fadhel Morou gefallen. Der 22-Jährige ist aber nach dem Ausfall der Partie in Rheine in Münster geblieben und am Sonntag auf jeden Fall dabei. Für Hildmann ist es auch noch nicht in Stein gemeißelt, dass kein gestandener Linksverteidiger mehr kommt, auch wenn Stand heute ein solcher Transfer nicht geplant ist. „Es kann so viel passieren bis Ende August ...“

Der Pfälzer freut sich aktuell über die guten Ansätze und den gestiegenen Konkurrenzkampf. „Auf allen Positionen geht es zur Sache. Die Qualität im Training ist durch den kleineren Kader klar angestiegen.“ Er betont, dass jeder Akteur seine Spielzeit bekommen wird. „Dann bleibt uns hoffentlich Unruhe erspart.“

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