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Fußball: Regionalliga West

Schwadorf kehrt ins Preußen-Training zurück

Münster

Neues Jahr, neues Glück: Wenn am Montag das erste Preußentraining im Jahr 2022 ansteht, dann meldet sich auch Jules Schwadorf zurück. Die Reha ist beendet, ab sofort will sich der 29-Jährige wieder im Kreis der Teamkameraden beweisen – und möglichst schnell zurück auf den Platz.

Von Ansgar Griebel

So sehen sie Jules Schwadorf beim SC Preußen am liebsten: Fit und im Einsatz. Foto: Imago/Van Velden

Aus eins mach zwei – das ist die wesentliche Änderung in der Nacht vom letzten Tag des alten zum ersten des neuen Jahres, auf die sich alle einigen können. Doch für Familie Schwadorf wird nicht nur aus 2021 2022, zum Jahreswechsel kommt noch viel mehr Bewegung ins Leben von Vater Jules, Mutter Isabell und Töchterchen Hannah. Nach drei Monaten in Köln wird der Dom gewechselt und es geht zurück Münster. „Kein so großes Ding“, sagt Vater Jules, „die Wohnung ist ja da und wir freuen uns alle, wieder nach Münster zurückzukommen, weil wir uns da extrem wohl fühlen.“

Zurück ins Team

Zurück geht es aus der Einzelbetreuung am Rehazentrum auch in den Kreis der Mannschaft des SC Preußen. Am 3. Januar startet der Regionalligist ins Jahr. „Und ich bin dabei“, verspricht Schwadorf. „Noch nicht bei allen Übungen, aber schon mal zuviel ich schon kann. Ich kann nicht erwarten, beim ersten Testspiel von Anfang an auf dem Platz zu stehen, aber ich will so schnell wie möglich wieder Fuß fassen.“

Am 31. Dezember endet die zehnwöchige Reha-Phase, in Köln ist die To-do-Liste des Mittelfeldmanns nach seinem Sehnenabris komplett abgearbeitet. „Laufeinheiten, Sprünge unter Vollbelastung, Schussübungen – alles erledigt, alles schmerzfrei“, so Schwadorf, der sich auf das Comeback freut. „Das ist ja nicht meine erste Verletzung, aber nicht spielen zu können, warten zu müssen, ist immer schlimm, das nervt brutal“, sagt Schwadorf, dessen Leidenszeit dem Ende zugeht – der aber noch einige Trainingsschritte vor sich hat. „Ob ich im Rehazentrum 90 Minuten laufe oder wieder auf dem Platz stehe, ist schon ein Unterschied. Da pumpe ich nach 20 Minuten wie ein Maikäfer. Ein Schuss im Spiel in nicht kontrollierten Situationen ist eine ganz andere Sache.“

Optimale Ausgangsposition

Laborbedingungen kann der Platz im Preußenstadion wahrlich nicht abbilden, aber dafür das pralle Fußballleben in der Regionalliga, das Schwadorf zuletzt nur passiv, dafür aber ganz genau verfolgt hat. „Ein paar Spiele habe ich live gesehen, in Köln und in Bonn zum Beispiel, das Pokalspiel. Die Mannschaft macht das sehr gut – und ist eigentlich in der perfekten Verfolger-Position. Mit Kontakt, aber nicht an der Spitze, wo der Druck noch höher ist.“ Geärgert hat sich Schwadorf über die späten Punktverluste gegen die Zweitvertretungen aus Köln und Gladbach. „Das tut echt weh – so unnötig, gegen Mannschaften, denen wir definitiv überlegen sind, darf das eigentlich nicht passieren.“ Auch das ein Punkt, der sich zum neuen Jahr verändern muss.

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