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Fußball: Oberliga

Preußen steht erst im Stau, dann hagelt es Rote Karten

Münster

Schlimmer hätte der Auftakt-Sonntag für das Oberliga-Team des SC Preußen Münster kaum laufen können. Erst stand die Truppe drei Stunden im Stau, dann kassierte sie in Sprockhövel zwei Rote Karte – und zog sich trotzdem achtbar aus der Affäre.

Von Jonas Austermann

Musste Preußen II in Sprockhövel eine Stunde lang im 5-3-System formieren: Coach Kieran Schulze-Marmeling Foto: Sebastian Sanders

„Wir sind auf alles vorbereitet“, hatte Preußen-II-Coach Kieran Schulze-Marmeling seiner Oberliga-Truppe vor dem Auftakt in Sprockhövel gesagt. Er konnte nicht ahnen, was am Sonntag folgen würde – viel mehr als ein 0:1 (0:1).

Um 11.45 Uhr brachen die Preußen gen südliches Ruhrgebiet auf, bis 14.30 Uhr standen sie auf der A1 bei Hiltrup im Stau. Der Anpfiff wurde auf 17 Uhr verschoben. Es ging mies weiter: Keeper Steffen Westphal bekam für eine Notbremse Rot (23.), zehn Minuten später flog Tobias Heering nach einer Rangelei. Pikant: Sogar Sprockhövels Kapitän Christian Antwi-Adjei bat den Schiedsrichter den zweiten Platzverweis zurückzunehmen. Vergeblich.

Zu neunt kassierte der SCP das 0:1 durch einen Fernschuss von Lewin D’Hone (41.). Die Adlerträger wehrten sich im 5-3-System und setzten sogar Nadelstiche. „Ich könnte nicht stolzer sein“, so Schulze-Marmeling.

SCP: Westphal – Mause, ter Horst, Pohl (25. Hardensett) – Rüschenschmidt – Demirarslan (84. Frieling), Koopmann (73. Benjamins), Di Pierro, Sengün – Heering, Schacht (71. Selutin)

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