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Turnier in Katar

Notizen von der Fußball-Weltmeisterschaft

Doha (dpa)

Unterhaltsames von der Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar.

Von dpa

Marokkos Torwart Bono (r) steht nach dem Spiel mit seinem Kind auf dem Feld und spielt mit einem Ball. Foto: Tom Weller/dpa

Trost vom Teamkollegen

Die englischen Mitspieler eilten herbei - doch nicht nur die. Harry Kane erhielt nach dem dramatischen WM-Aus gegen Frankreich auch Trost von seinem Vereinskollegen Hugo Lloris. Weil die Three Lions zwei Elfmeter zugesprochen bekamen, kam es am Samstagabend in Al-Chaur gleich zweimal zum Tottenham-Duell Kane vs. Lloris. Den ersten Strafstoß verwandelte Kane, den zweiten jagte er drüber und in Richtung Zuschauerränge. «Es gibt kein Verstecken und es wird Zeit brauchen, das zu verarbeiten», schrieb Kane bei Twitter am nächsten Morgen.

Unruhe aus Washington

Ein Artikel der «Washington Post» sorgt in Argentinien für Aufsehen. «Warum hat Argentinien nicht mehr schwarze Spieler» bei der WM?», heißt es in der Überschrift. Verfasst wurde er von Erika Denise Edwards, einer Professorin für Lateinamerikanische Geschichte. Argentinien stehe da im deutlichen Gegensatz zu anderen Ländern wie Brasilien, befand die Autorin. Der Artikel habe in sozialen Netzwerken eine ungewöhnliche Debatte ausgelöst, schrieb die argentinische Zeitung «La Nacion».

Spielwiese

Dass erfolgreiche WM-Stars - wie Kroatiens Luka Modric - nach einem großen Sieg auf dem Rasen mit ihren Kindern feiern, gehört längst zur Folklore eines Turniers. Marokkos Torhüter Bono vom FC Sevilla, der eigentlich Yassine Bounou heißt, tollte nach dem Viertelfinal-Sieg gegen Portugal noch mit seinem Söhnchen und einem Ball herum, bevor er in der Kabine verschwand. In die Arbeitskleidung seines Vaters muss der Junge allerdings noch hineinwachsen: Die übergestreiften Torwarthandschuhe waren ihm viel zu groß.

Weltraummaus geht auf Reise

Die Hände hinter die Ohren! Eine Geste, die nicht erst seit Lionel Messi und seinem Aufritt im WM-Viertelfinale gegen die Niederlande in Argentinien bekannt ist. Es ist 21 Jahre her, da feierte sie - in Anlehnung an die Weltraummaus einfach «Topo Gigio» genannt - ihre Premiere. Damals hielt sich Juan Riquelme bei einem Tor zum 3:0 der Boca Juniors im Superclásico gegen River Plate am 8. April 2001 die Hände hinter die Ohren. Adressat der Geste in der legendären Bombonera war nicht wie bei Messi der gegnerische Trainer, sondern der damalige Boca-Präsidet Mauricio Macri, zu dem Riquelme eine etwas angespannte Beziehung hatte.

Weltraummaus geht unter die Haut

Weil ein Fan die Geste von Lionel Messi mit den Händen hinter den Ohren so schön fand, hat er sie nun immer bei sich laut einem argentinischen Sender. Der Fan ließ sich die Szene, als der Kapitän mit der Nummer 10 vor der Bank der Niederländer stand mit der Topo-Gigio-Geste demnach kurzerhand tätowieren, wie TyCSports berichtete.

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