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Fußball: Landesliga

Erst im Klettergarten, jetzt auf dem Rasen: Der BSV Roxel will hoch hinaus

Münster

Oliver Logermann ist neu beim Landesligisten BSV Roxel. Die schwierige Vorbereitung gipfelte in einem Spiel mit nur noch neun Mann. Das ist nun vergessen: Der Ex-Drensteinfurt-Coach will oben mitspielen und hat dafür einen prominenten Namen in der Hinterhand.

Von Jonas Austermann

Zu Vorbereitungsbeginn sah der Kader des BSV Roxel um Trainer Oliver Logermann (mittlere Reihe, links) noch etwas dünner aus, als er tatsächlich ist. Foto: BSV Roxel

Für den BSV Roxel ging es schon vor Saisonstart hoch hinaus. Im Halterner Klettergarten schwor sich die Landesliga-Truppe von Oliver Logermann ein. „Wir brennen auf das erste Spiel“, sagt der neue Trainer vor dem Auftakt zu Hause gegen den TuS Haltern II (Samstag, 14 Uhr).

Die Testphase: Lief schleppend beim BSV. Die Urlaubszeit sorgte dafür, dass die Anwesenden eine hohe Belastung schultern mussten. Deswegen dosierte Logermann zeitweise die Trainingseinheiten. Der Höhepunkt des Personalmangels war erreicht, als im Test gegen Wacker Mecklenbeck (0:2) plötzlich nur noch neun Spieler zur Verfügung standen. „Ich habe mir trotzdem wenig Sorgen gemacht“, sagt Logermann. „Denn wir haben eine richtig gute Truppe zusammen.“

Weiterer Neuzugang ist ab November spielberechtigt

Die Transfers: Mit Daniel Ziegner, Diogo Castro und Christoph Lübke folgte ein Trio dem Trainer vom SV Drensteinfurt an die Tilbecker Straße. Außerdem kamen Florian Bußmann (SV Bösensell), Kai Kleine-Wilke, Keeper David Wiethölter (beide TuS Hiltrup), Paul Schudzich (1. FC Gievenbeck) und zuletzt auch Ufuk Ekincier (FC Nordkirchen). Der Mann fürs Mittelfeld-Zentrum und Bruder von Bochum-Profi Baris ist allerdings erst ab dem 1. November spielberechtigt. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Kader“, sagt Logermann über sein 24-köpfiges Aufgebot. „Wir haben eine gute Mischung gefunden.“

Die Erwartungen: Hoch hinaus – das greift auch als Maßgabe für die Saison 2021/22. Logermann erklärt: „Wir wollen im oberen Drittel landen, das ist bei unserer Qualität auf jeden Fall drin.“ Der Roxeler Coach hat seinem Team um Kapitän ­Patrick Gockel ein aktives Spiel verordnet – mit viel Ballbesitz und frühem Attackieren. „Ich will attraktiven Fußball sehen, dann kann ich auch damit leben, wenn wir dadurch am Ende der Saison drei Punkte weniger auf dem Konto haben“, sagt Logermann. Hinter der ­finanziell bestens aufgestellten IG Bönen, die sich im Sommer mit jeder Menge Oberliga-Erfahrung verstärkte, erwartet der BSV-Coach eine „ausgeglichene und enge Liga“.

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Der Kader des
BSV Roxel

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