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Schwimmen: SGS Münster

Im Becken stehen endlich wieder Wettbewerbe an

Münster

Während andere Schwimmstandorte stillstanden, durfte die SGS als Landesleistungsstützpunkt weiter trainieren. Die Wettbewerbe wurden in den letzten Monaten jedoch schmerzlich vermisst - und stehen ab jetzt wieder auf dem Programm.

Von Camillo von Ketteler

Der 15-jährige Falk Lömke ist einer der aussichtsreichen Kandidaten für einen Platz im Bundeskader. Foto: Mario Kock

Durfte während der Corona-Zeit an vielen Standorten niemand ins Becken, so hatte die Startgemeinschaft Münster Schwimmen (SGS) als Landesleistungsstützpunkt einen Vorteil: Sie durfte weiter trainieren. „Für uns war es natürlich super, dass unsere Kader schwimmen durften“, sagt Jens Okkuneck. Als Trainer und Leiter des Stützpunktes Münster weiß er um den „Segen“ einer solchen Regelung, betont jedoch, dass es schwer gewesen sei, die Schwimmerinnen und Schwimmer bei Laune zu halten: „Ohne Wettkämpfe fehlte oft der Anreiz.“

Wettbewerbe gehen wieder los

Nun gehen eben diese wieder los, was die SGS und Okkunek „heilfroh“ stimmt. Bereits an diesem Wochenende findet in der Schwimmoper zu Wuppertal die Qualifikation zu den deutschen Kurzbahn-Meisterschaften statt, welche vom 23 bis zum 26. September an selber Stelle ausgetragen werden. „Unser Ziel ist es, dass wir da mit fünf, sechs Schwimmerinnen und Schwimmern hinfahren können“, sagt der Stützpunktleiter. Eine Woche später stehen die NRW-Jahrgangsmeisterschaften auf der Langbahn an, anschließend geht es für die SGS in den Herbstferien ins Trainingslager nach Basel.

Kadernomierungen sind das Ziel

Die langfristigen Ziele sind dabei klar: „Wir wollen weiterhin zeigen, dass in Münster gute Arbeit geleistet wird. Wenn dabei noch die ein oder andere Medaille herausspringt, umso besser“, erklärt Okkuneck. Generell wolle man Athleten dabei unterstützen, für die Bundes- und Landeskader nominiert zu werden. Das klappte in diesem Jahr schon einmal gut: Acht Berufungen gab es in den Landeskader – der Bundeskader ist noch nicht abschließend aufgestellt. „Da hoffen wir aber auch auf zwei, drei Namen“, meint Okkuneck. Neben Ronja Gerling und Patricia Rutz scheint Falk Lömke der heißeste Kandidat auf einen Platz zu sein. Als 15-Jähriger führt er die deutsche Jahrgangsbestenliste der 16-Jährigen im Rückenschwimmen an. Was kurios klingt, ist in der Jahrgangsregelung im Schwimmen begründet: Es zählt das Geburtsjahr, Lömke wird im Dezember noch 16. Klingt vielversprechend.

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