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Schwimmen: Kurzbahnmeisterschaften in Gladbeck

21 neue Bestzeiten für den SVG

Greven

In einer tollen Form präsentieren sich die Schwimmer des SV Greven. Sie kehrten mit 21 neuen Bestzeiten aus Gladbeck heim.

Von und

Lara Nobbe stellte über 200 Meter Freistil einen neuen Vereinsrekord auf. Foto: Justus Domning

Es schien fast so, als wollten die Schwimmer des SV Greven so schnell wie möglich aus diesem Corona-Jahr herausschwimmen und die Lockdowns und Trainingseinschränkungen hinter sich lassen. Denn bei den Nordwestfälischen Kurzbahnmeisterschaften in Gladbeck schwammen sie bei 24 Starts zu beachtenswerten 21 neuen Bestzeiten, elfmal erreichten sie damit eine Podestplatzierung.

Dieser Wettkampf im Jahr 2021 war auch die letzte Gelegenheit, noch einen Vereinsrekord in der aktuellen Altersklasse aufzustellen, bevor es zum Jahreswechsel in die nächsthöhere Klasse geht. Quasi auf den letzten Drücker gelang dies Lara Nobbe (Jahrgang 2006). Über 200 Meter Freistil stellte sie in 2:25,86 Minuten einen neuen Vereinsjahrgangsrekord auf. Das Gleiche wäre ihr über die halbe Distanz beinahe auch gelungen. Hier fehlten der 15-jährigen nur wenige Zehntelsekunden zum Rekord. Mit ihren vier Bestzeiten war sie folglich höchst zufrieden.

Für vier Grevener Schwimmer waren diese Bezirksmeisterschaften hingegen eine Premiere. Mei-Yan Heineke, Katharina Kurk (beide 2010), Jonas Muer (2009) und Lasse Nobbe (2008) traten zum ersten Mal bei den Nordwestfälischen Meisterschaften an, entsprechend groß war die Nervosität vor dem Start. Diese konnten alle vier aber schnell ablegen und so jedes Rennen mit einer neuen Bestzeit beenden.

Besonders hervorzuheben waren die 100 Meter Freistil von Katharina Kurk, die in 1:17,56 Minuten zur Bronzemedaille schwamm. Über die gleiche Strecke belegte auch Jonas Muer den dritten Platz.

Auch die erfahreneren SVG-ler konnten mit vielen Bestzeiten und vorderen Platzierungen überzeugen. Julius Domning (2008) gewann Silber über 100 Meter Rücken und Bronze über 100 Meter Freistil, sein älterer Bruder Justus (2005) schwamm sogar fünfmal unter die besten drei seines Jahrgangs.

Zwei dritte Plätze erschwamm sich Sophie Kroner (2004), die auch beide Male ihre Bestzeit unterbieten konnte. Neele Pfennig (2008), die es in ihrem Jahrgang mit Konkurrenz aus den starken Ruhrgebietsvereinen zu tun bekam, ließ sich von den Mitschwimmerinnen zu zwei deutlichen neuen Bestzeiten motivieren.

Nun gehen die Grevener in die Winterpause, ehe sie motiviert in die Vorbereitung auf die Saison 2022 starten. Auch die heimischen Athleten hoffen, im kommenden Jahr eine weitgehend normale Wettkampfsaison erleben zu dürfen.

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