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Zum Auftakt der Testspielserie geizen der SC Falke und der SV Greven nicht mit Toren

Saerbeck

Erster Test, und was für einer. Beim 7:2 des SC Falke Saerbeck gegen den SV Greven mangelt es nicht an Toren.

Von Stefan Bamberg

Beschäftigte die Defensive des SV Greven fast im Alleingang: Saerbecks Marco Schubert. Foto: th

Acht Wochen – das muss reichen. Acht Wochen nach acht Monaten Pause. Acht Wochen, um Kondition auf- und Corona-Kilos abzubauen. Acht Wochen für Technik und Taktik. Acht Wochen bis zum Saisonstart, die beim SC Falke Saerbeck und dem SV Greven just begonnen haben. „Alle sind wieder heiß auf Fußball“, freuen sich die Trainer Dragan Grujic und Timo Ascheberg unisono. Das Ergebnis des ersten Testspiels an der Lindenstraße fanden sie hingegen unterschiedlich gut: Grujics Saerbecker aus der Kreisliga A gewannen mit 7:2 (5:0) gegen den B-Ligisten vom Brüggenmersch. Im vermutlich frühesten Lokalderby aller Zeiten übrigens: samstags um 11 Uhr – mehrere Falke-Leute sind nämlich nachmittags auf einer Hochzeit eingeladen.

Entsprechend beschwingt legen sie los: Von Anfang an marschieren sie gegen Grevener, die das zulassen. „Wir haben die erste Viertelstunde völlig verpennt“, resümiert Ascheberg. Die Fußballgeschichte des SV Greven 2021 startet also gleich nach 80 Sekunden mit einem Gegentor, als Konstantin Usov die erste Ungeschicklichkeit sofort bestraft. Dann, gerade mal sechs Minuten durch, sprintet Marco Schubert in einen missglückten Rückpass und erzielt das 2:0. Das 3:0 fügt er per Lupfer hinzu (13.), Schubert allein unterhält die SVG-Defensive. 25. Minute, Schubert legt quer, Nico Schäpermeier verzögert kurz, Schlenzer – 4:0.

Viel Zeit, viel Raum, Usov gelingt mit dem Halbzeitpfiff sogar noch das 5:0. „Über weite Strecken haben die Jungs viel Gas gegeben“, lobt Grujic, der in Summe „75 starke Minuten“ sieht.

Andererseits: Auf der umliegenden Tartanbahn trainiert Leichtathletik-Coach Peter Seiffert mit seinen Sportlerinnen – tja, über deren Fitnesszustand können beide Teams nur ehrfürchtig staunen.

Sehr, sehr viel zu tun bis zum ersten Spieltag am 29. August. Aber heute fallen die Tore erst mal fröhlich weiter: Marco Schubert schnürt den Dreierpack (54.), wieder war er zuvor mit halb Greven Karussell gefahren. Schubert, überall Schubert – alles geht hier über seinen Schreibtisch.

Ansonsten jedoch lässt der Favorit es nun so langsam gut sein, derweil sich die Gäste verbessert präsentieren. Bernd Block verkürzt im dritten Versuch auf 6:1 (75.). Wenig später wird der SV allerdings erneut überlistet, von einer eigentlich gar nicht mal so scharfen Hereingabe, die Noah Baumert über die Linie drückt (7:1/82.). Den 7:2-Schlussakkord spielt Elmir Azizov, ein ganz junger SVG-Neuzugang. „In der zweiten Halbzeit“, bilanziert Ascheberg, „haben wir zumindest Stabilität in unser Spiel gekriegt.“ Und für alles andere haben sie ja Zeit – jetzt aber nur noch sieben Wochen.

Der SV Greven testet am Sonntag erneut in Saerbeck, dann gegen die zweite Mannschaft (Anstoß 15 Uhr). Falke I empfängt bereits am Samstag (13.30 Uhr) den TuS Laer.

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