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Handball Verbandsliga: 09-Damen üben sich nach 19:25 in Oberlübbe in Selbstkritik

„An die eigene Nase fassen“

Greven

Nach der knappen 21:22 (9:11)-Niederlage gegen Wettringen im Nachholspiel am Donnerstag hatten die 09-Damen gehofft, in Oberlübbe an die starke Leistung anzuknüpfen. Doch eine schwache Phase in den letzten Minuten vor dem Seitenwechsel brach ihnen das Genick.

Von Heidrun Riese

Ihre sieben Treffer genügten am Sonntag nicht, um Foto: hri

Erneut hatten die Verbandsliga-Handballerinnen des SC Greven 09 das Nachsehen, diesmal jedoch einen Tacken deutlicher. Mit 19:25 (9:16) ging das Auswärtsspiel gegen den TuS Eintracht Oberlübbe am Samstagnachmittag klar verloren. „Wir hatten wieder wahnsinnig viele Ausfälle und sind mit nur zehn Spielerinnen angetreten“, berichtete Daniel Geers. „Das darf aber keine Ausrede sein“, betonte der Trainer. „Auch in dieser Besetzung hätte das Spiel anders ausgehen können. Da müssen wir uns an die eigene Nase fassen.“

Nach der knappen 21:22 (9:11)-Niederlage gegen Wettringen im Nachholspiel am Donnerstag hatten die 09-Damen gehofft, in Oberlübbe an die starke Leistung anzuknüpfen. Doch eine schwache Phase in den letzten Minuten vor dem Seitenwechsel brach ihnen das Genick.

Bis dahin sah es für die Grevenerinnen, die sich im Tor auf die gewohnt starke Lenja Noetzel verlassen konnten, eigentlich ganz gut aus in der Begegnung mit dem Tabellennachbarn. Keine der beiden Mannschaften konnte sich anfangs absetzen. Zwar startete das SCG-Team mit einem 0:2 (2.), holte aber bald zum 2:2 (4.) auf. Mit dem 6:6 (13.) markierte Dana Peppenhorst den letzten Ausgleich für die 09-Damen, die noch bis zum 9:10 (23.) in Schlagdistanz blieben.

Dann setzte es jedoch sechs Gegentreffer zum 9:16-Pausenstand. „In den letzten Minuten der ersten Halbzeit lief bei uns nichts. Da wurde es dann schnell ziemlich deutlich.“

Nach dem Seitenwechsel tat sich der Tabellenachte weiterhin schwer, kassierte direkt zwei weitere Gegentreffer zum 9:18 (35.) und fiel bis auf 11:21 (42.) zurück. „Wir haben keinen guten Start erwischt“, räumte Geers ein. „Aber dann wurde es besser, wenn auch immer noch nicht in allen Punkten gut.“ So kämpften sich die Grevenerinnen auf 16:23 (52.) heran. Doch zum Schluss konnte Nadine Mikowsky mit dem letzten Tor in diesem Spiel nur zum 19:25-Endstand verkürzen.

Nun können die Grevenerinnen in der kurzen Osterpause erstmal durchatmen, ehe es am 23. April (Samstag, Anwurf: 19.30 Uhr) bei der TG Hörste weitergeht. Zwar steht das 09-Team mit 18:20 Punkten nicht schlecht da, aber der Trainer gibt zu, dass er den Klassenerhalt lieber gestern als morgen sicher in der Tasche hätte. „Es ist für das Nervenkostüm nicht gerade besser, wenn man gezwungen ist zu gewinnen“, räumt er ein. „Und wir haben noch ein paar schwere Gegner.“

SC Greven 09: Noetzel, Tadday - Mikowsky (7/4), Peppenhorst (3), Overhageböck (2), Ortmeier (2), Suwelack (2), Langkamp (1), Schwitte (1), Socha (1).

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