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Tischtennis: SV Greven plant keine Punktspiele im Januar

Bothe: „Wir warten ab“

Greven

Auf ihre Punktspiele werden die Tischtennis-Spieler des SV Greven im laufenden Monat aller Voraussicht nach verzichten. Zwar dürfte der heimische Verbandsligist unter Umständen zu zwei Partien antreten, doch angesichts der aktuellen Corona-Lage verhalten sich die Grevener vorsichtig und warten ab. Im Januar dürften die Tischtennisschläger auf jeden Fall in der Sporttasche bleiben.

Von Martin Weßeling

Die erste Tischtennismannschaft des SV Greven kann nicht exakt sagen, wann es wieder losgeht mit dem Spielbetrieb. Im Januar wird es voraussichtlich nichts. Foto: Sven Thiele

Der Spielbetrieb liegt auch in der Sportart Tischtennis vorerst auf Eis – natürlich wegen Corona und nicht etwa wegen der aktuell frühlingshaften Temperaturen. Vorerst bis zum 31. Januar hat der Westdeutsche Tischtennis-Verband (WTTV) den Spielbetrieb in allen Altersklassen unterbrochen (einschließlich der Bezirke und Kreise). Davon betroffen sind auch die Aktiven des SV Greven.

Ausnahme: Ein Mannschaftskampf darf stattfinden, wenn beide Mannschaften sich einvernehmlich über die Austragung verständigen. Hierbei sind die jeweils aktuellen behördlichen Vorschriften zu beachten. Betroffen sein von dieser Ausnahmeregelung könnten auch die Akteure der ersten Mannschaft des SV Greven. Sie gastieren – sollten die Partien denn stattfinden können – am 15. Januar beim TTC Münster 2 sowie am 29. Januar beim SV Brackwede. Spieler und Vereinspräsident Stephan Bothe sieht aktuell jedoch keinen Grund, den Druck in dieser Sache zu erhöhen. „Wir verhalten uns erst einmal vorsichtig und warten ab, welche Entscheidungen Ende des Monats getroffen werden.“ Der TTC Münster habe schon Ende des vergangenen Jahres – also unabhängig von der gegenwärtigen Pandemie-Entwicklung – wegen einer Verlegung angefragt. Dieser Verlegung dürften die Grevener zustimmen. Mit dem SV Brackwede müsse man sich noch verständigen. Im Prinzip sieht es also so aus, als dürften die SVG-Akteure ihre Tischtennis-Schläger noch in der Sporttasche lassen. „Auf der anderen Seite kann man das Rad aber auch nicht unendlich überdrehen und viele Spiele nach hinten verlegen. Das wird auch nicht funktionieren“, so Bothe weiter. Definitives wird der SVG-Chef wohl erst in den kommenden Wochen vermelden kommen. Bis dahin gilt es, die Füße stillzuhalten.

Alle Vereine im Westdeutschen Tischtennis-Verband werden auf jeden Fall gebeten, Punktspiele, die nicht wie geplant im Januar 2022 stattfinden, einvernehmlich nachzuverlegen. Der Zeitrahmen hierfür wird bis zum 24. April verlängert, für vereinsinterne Spiele jedoch nur bis zum 20. Februar. Die Spielleiter werden entsprechend angewiesen, ausgefallene Punktspiele neu anzusetzen, heißt es in einer Mitteilung des Verbandes. Eine Entscheidung darüber, ob die Spielzeit anschließend fortgesetzt wird, ober der Zeitraum der Unterbrechung verlängert wird, oder ob die Hauptrunde auf eine einfache Runde verkürzt wird, dürfte gegen Ende Januar gefällt werden.

Die Unterbrechung des Spielbetriebs bis zum 31. Januar gilt auch für Turniere und Pokalwettbewerbe.

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