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Fußball: Bezirksliga

Concordia Albachten zwingt SC Greven 09 mit 4:1 in die Knie

Münster

Concordia Albachten hat einen großen Schritt in Richtung Aufstieg zur Landesliga getan. Die Jungs von Trainer Sebastian Hänsel setzten sich am Donnerstag mit 4:1 gegen Verfolger SC Greven 09 durch. Und das völlig verdient.

Von Michael Schulte

Albachtens Foto: jr

Als Grevens Abwehrspieler Jonas Averbeck nach der Partie die komplette Albachtener Truppe abgeklatscht hatte, verabschiedete er sich mit den Worten: „Glückwunsch zum Aufstieg in die Landesliga, Jungs.“ Das hörte die Concordia natürlich gerne und ließ nach dem 4:1 (2:0)-Erfolg über den SC Greven 09 die vereinseigene Siegeshymne erklingen. Nur Trainer Sebastian Hänsel wollte da nicht unbedingt mitspielen. „Wir sind noch lange nicht durch. Wir haben noch einige schwere Spiele vor uns, das nächste am Montag um 15 Uhr in Burgsteinfurt.“

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Bezirksliga-Erster gegen -Zweiter, das versprach so einiges und hatte auch manch neutralen Fußballfan am Donnerstagabend nach Albachten gelockt. Und während man gespannt auf ein offenes Kräftemessen wartete, hatten die Gastgeber bereits das erste Mal zugeschlagen. Nach einem klugen Pass von Niklas Frede auf Thomas Kroker war der Albachtener ganz frei, umkurvte Grevens Keeper Luca Dömer und schob aus spitzem Winkel ein. „Da brauchen die drei Minuten, um klarzumachen, wer Herr im Haus ist“, ärgerte sich der Grevener Fan und warf verbal schon sehr früh die Flinte ins Korn. Letztlich zu Recht, denn vor der Pause war Albachten einfach nicht zu stoppen. Nacheinander hätten erneut Kroker (gehalten), Lars Zymner (Kopfball an die Latte) und Nemanja Kovacevic (drüber) bei ihren Großchancen die Vorentscheidung schaffen können, aber sie trafen nicht ins Schwarze. Es blieb Zymner nach 42 Minuten vorbehalten, auf 2:0 zu stellen und damit ein wenig die Vorherrschaft auch zahlenmäßig zu untermauern. „Wir hatten uns von Anfang an vorgenommen, die Gevener sehr früh unter Druck zu setzen, weil sie gerne von hinten herausspielen. Wie man gesehen hat, ist uns das prima gelungen.“ Trainer Hänsel freute sich natürlich, dass sein Matchplan so richtig aufgegangen ist.

Die Albachtener nahmen auch nach dem Wechsel keineswegs den Fuß vom Gas. Erneut Zymner (50.) und Yannick Niehues (60.) hießen die weiteren Torschützen, ehe Grevens Nicolas Kriwet nach einem Eckball per Kopf das 1:4 erzielen konnte. Bemerkenswert, auch für die neutralen Beobachter, war die Moral der Hausherren. Auch mit der sicheren Führung im Rücken ging es munter nach vorne, man wollte immer mehr. „Einfach überragend“, lautete letztlich das Urteil von Hänsel, der seiner Truppe empfahl, den Erfolg zu genießen. Aber gleichzeitig kam der mahnende Zeigefinger. „Aber denkt dran, das nächste Highlight wollen wir am Montag in Burgsteinfurt erleben.“ In der Form vom Donnerstag braucht die Concordia nichts und niemanden zu fürchten. Und dass sie nicht vorzeitig abheben, dafür allein sorgt schon der Trainer. Grevens Trainergespann zeigte sich nach dem Abpfiff recht einsilbig. Marcel Pielage und seine Kollegen lehnten am Stankett und waren sich einig: „Heute kamen wir für drei Punkte nie in Frage. Glückwunsch an Albachten für eine wirklich starke Vorstellung.“

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