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Handball: HF-Herren hadern mit der 2):36-Schlappe in Kattenvenne

Das Leben selbst schwer gemacht

Greven

Daniel Markmeyer ärgerte sich über die 29:36 (19:17)-Niederlage seiner Münsterlandliga-Männer der Handballfreunde am Sonntagabend im Auswärtsspiel gegen die HSG Kattenvenne/Lengerich II. Warum, erklärt der Trainer in der Nachbetrachtung.

-hri-

Seine fünf Treffer genügten am Sonntagabend nicht, um die Handballfreunde in die Erfolgsspur zu führen: Marcel Peters. Foto: hri

„Wir hätten das Spiel nicht verlieren dürfen“, ärgerte sich Daniel Markmeyer über die 29:36 (19:17)-Niederlage seiner Münsterlandliga-Männer der Handballfreunde Reckenfeld/Greven 05 am Sonntagabend im Auswärtsspiel gegen die HSG Kattenvenne/Lengerich II. Nach einer über weite Strecken starken Vorstellung im ersten Durchgang habe sich der Aufsteiger, den er zusammen mit Marcel Peters trainiert, in der zweiten Halbzeit vor allem durch vergebene Chancen das Leben selbst schwer gemacht.

Die 05er legten einen guten Start hin, gingen mit 3:2 (4.) erstmals in Führung und erspielten sich nach kurzzeitigem Rückstand mit fünf Treffern in Folge zum 8:5 (11.) schließlich einen größeren Vorsprung. „Dann hatten wir einen Hänger“, berichtete Markmeyer, der beim Spielstand von 10:12 eine Auszeit nahm (21.). „Dann haben wir wieder gut gekämpft“, freute er sich über eine Steigerung. Mit dem 16:16 (26.) holten die Gäste die HSG-Zweite wieder ein und eröffneten mit dem Ausgleichstreffer eine Vier-Tore-Serie zum 19:16 (29.). Mit einer vielversprechenden 19:17-Führung ging es in die Kabine.

Zurück auf dem Spielfeld, war das HF-Team wie ausgewechselt. „Nach der Pause kam ein Bruch ins Spiel“, informierte der Trainer, der vor einem Rätsel stand. „Ich weiß auch nicht, was da los war.“ Plötzlich wurde der gegnerische Keeper zur Zielscheibe. „Wenn man neun oder zehn Mal frei durch auf den Torwart wirft, hat man es nicht verdient zu gewinnen“, kommentierte Markmeyer die Fehlversuche. Dennoch blieben die 05er noch lange in Reichweite, lagen mit 22:24 (41.) zum ersten Mal in der zweiten Halbzeit mit mehr als einem Tor hinten und waren Kattenvenne/Lengerich auch beim 27:29 (54.) noch auf den Fersen. „Dass das Spiel am Ende so deutlich ausgegangen ist, muss ich auf meine Kappe nehmen“, verwies der HF-Coach darauf, dass er seine Mannschaft zum Schluss mit einer offenen Deckung spielen ließ.

„Wir waren vom Spielerischen her die bessere Mannschaft“, analysierte Markmeyer. „Aber kämpferisch und mental war uns Kattenvenne/Lengerich haushoch überlegen und hat aus diesem Grund auch verdient gewonnen, vom Kopf her war unser Gegner einfach besser. Das müssen wir aufarbeiten und am nächsten Wochenende reinhauen.“

HF I: Quadflieg, Wieskötter - Peters (8/4), Dömer (4), Bensmann (4), Berstermann (4), Minnerup (3), Ruck (3), König (2/1), Krause (1), Fieke.

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