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Jugendfußballtrainer beim SC Greven 09

Der Traum vom Bundesliga-Aufstieg

greven

Max Glanemann trainiert die Jugendfußballer des SC Greven 09 – und träumt vom Aufstieg des TuS Jahn Regensburg.

Von Luis Böttcher

Max Glanemann spielt in der Reserve, trainiert engagiert die 09-Jugend und träumt vom Aufstieg der Regensburger Fußballer. Foto: Luis Böttcher

Max Glanemann ist ein Fan des TuS Jahn Regensburg. „Mein Onkel wohnt da“, erklärt der 17-jährige Grevener die Leidenschaft für den zumeist unauffälligen Bundesliga-Zweitligisten.

Regensburg ist weit weg. Direkt vor der Tür ist Glanemann Jugendtrainer beim SC Greven 09. Er trainiert die Unter-Achtjährigen (U8 1) und spielt selbst noch in der U19 des Vereins.

Mit zwei weiteren Spielern seines Jahrgangs ging der 17-Jährige dieses Jahr bereits in die dritte Saison mit seiner Mannschaft.

Auch wenn der Jugendtrainerjob viel Freizeit in Anspruch nimmt, macht er es gerne, denn es sei schön, den Fortschritt der eigenen Spieler im Training sowie auch im Spiel zu beobachten. Vor allem, wenn man diese nun schon über zwei Jahre lang trainiert. Und auch ein kleiner Nebenverdienst belohnt den Trainingseinsatz zusätzlich.

Bei den jüngeren Mannschaften kann man mittlerweile erkennen, dass einige von älteren Vereins-Spielern trainiert werden. Hierfür benötigt man auch noch keinen Trainerschein, doch den will Glanemann in näherer Zukunft trotzdem machen, denn er erhält dadurch die Chance, auch mal höhere Mannschaften im Verein trainieren zu können.

Die Frage, ob er sich den Trainerjob auch beruflich vorstellen könne, zum Beispiel beim Jahn Regensburg, verneinte er dennoch. Es sei ein Hobby und ein guter Weg, sich im eigenen Verein zu engagieren. Um davon in der Zukunft leben zu können, müsste man jedoch sehr viel Glück und Talent aufweisen.

So wird es wohl beim Schal im Zimmer und dem Trikot im Schank bleiben und erst einmal nichts mit einer Festanstellung beim Lieblingsclub werden. Unbedingt möchte er aber noch ein mal den Aufstieg seines Vereins in die Fußball-Bundesliga erleben.

Und wenn Glanemann mal wieder ein Wochenende in Regensburg verbringt, um seinen Verein in der zweiten Liga live zu sehen und auch seine Freunde verhindert sind, helfen zwei engagierte Spielereltern als Trainer aus. „Einmal ein Heimspiel gegen Bayern oder Dortmund live erleben“, sagt Glanemann, „das würde ich nie vergessen.“

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