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Tischtennis: Verbandsliga

Drama ist kein Beinbruch

Greven

Jetzt hat es auch die erste Tischtennis-Mannschaft des SV Greven erwischt. Beim SV Menne unterlag der Tabellenzweite der Verbandsliga klar mit 4:9 und musste sich dem Ligaprimus verdientermaßen beugen. Anfangs hatten die Gäste noch überraschend mit 4:2 geführt, doch dann nahm das Drama seinen Lauf. Am Ende kassierte die SVG-Erste ihre erste Niederlage der laufenden Saison.

Von Reinhard Rotheund

Sinan Incegöz gewann sein Einzel anfangs und brachte die Grevener zunächst mit 4:2 in Führung. Danach allerdings verloren die Gäste deutlich an Schwung. Foto: Sven Thiele

Nun hat es also auch den SV Greven 2021 in der Tischtennis-Verbandsliga erwischt. Mit 4:9 gab es im Spitzenspiel beim Tabellenführer SV Menne am neunten Spieltag die erste Saisonniederlage.

Die fiel recht deutlich aus, obwohl der SVG, eigentlich wie immer, einen guten Start hingelegt hatte. Zwar verlor man zwei der drei Anfangsdoppel – nur Waterkamp/Radke gewannen gegen das Spitzendoppel der Gastgeber – doch die starken Grevener Spitzenspieler Max Haddick und Hendrik Waterkamp sorgten mit ihren Erfolgen für die Führung, die Sinan Incegöz, nach 0:2-Satzrückstand, sogar auf 4:2 ausbaute.

Doch ab diesem Zeitpunkt nahm das „Drama“ seinen Lauf. Stephan Bothe, gerade so einigermaßen von einer Erkrankung am rechten Fuß genesen, bekam im ersten Satz seines Einzels starke Schmerzen im linken Fuß, die ihm eine Niederlage brachten und die ihn sogar zwangen, später sein zweites Einzel aufzugeben. Unter diesem Eindruck lief es dann bei den Gästen insgesamt nicht mehr so richtig. Sowohl Torsten Radke, trotz ordentlicher Leistung gegen den in dieser Saison unbesiegten Michael Koch, als auch die beiden Grevener Spitzenleute, die ihre zweiten Einzel jeweils verloren, schafften nichts mehr Zählbares. Einzig Rajeevan Sithamparanathan war noch nah an einem Punktgewinn, unterlag jedoch 2:3. Und so wurde aus der 4:2-Führung am Ende eine 4:9-Niederlage.

Am verdienten Sieg der Warburger Gastgeber gab es aber nichts zu deuteln und, so wurde in der kleinen Halle am Ende zu Recht ein bisschen gefeiert.

Für den SVG ist diese Niederlage natürlich kein „Beinbruch“, allerdings machen die Personalprobleme schon einige Sorgen im Hinblick auf die beiden letzten Saisonspiele in diesem Jahr.

SVG: Haddick/Bothe (-) Waterkamp/Radke (1), Incegöz/Sithamparanathan (-), Max Haddick (1), Hendrik Waterkamp (1), Stephan Bothe (-), Sinan Incegöz (1), Torsten Radke (-), Rajeevan Sithamparanathan (-).

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