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Fußball Bezirksliga: Greven 09 hat keine Mühe mit Arminia Ibbenbüren

Fechtel trifft aus allen Lagen

Greven

Eine Woche vor der ersehnten Winterpause lässt der SC Greven 09 anders als die Konkurrenz nichts anbrennen. Beim 3:0-Heimerfolg gegen Arminia Ibbenbüren drückt einmal mehr ein Grevener Akteur dem Spiel seinen Stempel auf.

Von Sven Thiele

Manchmal genügt ein Spieler, um den entscheidenden Unterschied zu erklären. An diesem nasskalten Sonntag im Dezember fiel diese Rolle Patrick Fechtel zu. Nicht zum ersten Mal in dieser Saison drückte der Vollblutstürmer des SC Greven 09 einem Spiel seinen ganz persönlichen Stempel auf. Egal wie, ob per Kopf, mit einem Sololauf über den halben Platz oder kunstvoll per Fallrückzieher. Allein Fechtels Auftritt beim 3:0 (1:0) gegen Arminia Ibbenbüren war einen Abstecher in die Schöneflieth wert.

Dass auf den Torjäger Verlass ist, hat Patrick Fechtel in dieser Saison schon zu Genüge unter Beweis gestellt. Auch seine Gegenspieler dürften längst gewarnt sein. Ihn auszuschalten, scheint an Spieltagen wie diesem allerdings kaum möglich zu sein. Schließlich hatten die bedauernswerten Ibbenbürener ihre liebe Not, die unerbittlich auf sie zustürmenden Grevener vom eigenen Tor fernzuhalten. Neben Fechtel, der die meiste Zeit die linke Außenbahn für sich beanspruchte, nahm Marcel Lukas die Gäste über rechts in die Zange, während in der Mitte Malte Drewes lauerte. Mit diesem angriffslustigen Trio ließen die Nullneuner den personell gebeutelten Arminen kaum Zeit zum Verschnaufen. Dahinter schalteten und walteten Emre Kücükosman, Mou Seye, Jonas Rüschenschulte und Christopher Klaas nach Belieben.

Der Führungstreffer in der 18. Minute war nicht mehr als die logische Konsequenz. Kücükosman legte per Flanke vor, Fechtel vollendete per Kopf zum 1:0. Greven drängte und drückte weiter. Ibbenbüren igelte sich ein. Weil die Grevener in der Folge viele Möglichkeiten liegen ließen - auch ein sehenswerter Fallrückzieher von Patrick Fechtel verpasste das Tor –, dauerte es bis zu 62. Minute, ehe Drewes zum beruhigenden 2:0 traf.

Doch das war noch nicht alles. Eine viertel Stunde vor Schluss meldete sich Patrick Fechtel wieder zu Wort, schnappte sich den Ball an der Mittellinie, ließ Mit- und Gegenspieler stehen und schloss nach einem unnachahmlichen Solo zum 3:0 ab.

„Patrick hat heute ein überragendes Spiel gezeigt“, meinte denn auch Ahmed Ali. Anders als sein Gegenüber Carlos Andrale, der mit dem letzten Aufgebot nach Greven gereist war, konnte es sich der 09-Trainer sogar leisten, zunächst auf die Offensiv-Asse Nic Kriwet und Mike Liszka zu verzichten. Weniger schlagkräftig wirkten die Nullneuner, die ihre zweite Position an der Spitze ein wenig gefestigt haben, weil sich diesmal Recke und Burgsteinfurt Ausrutscher erlaubten, dennoch nicht. Um es mit den Worten Alis zu sagen: „Das war ein sehr souveräner Sieg.“

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