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Fußball: Falkes Torjäger steuert zum 4:1 gegen Riesenbeck II drei Treffer bei

Felix Steuter lässt sich nicht bremsen

Saerbeck

Nach den ersten Punktverlusten am vergangenen Wochenende in Ladbergen schalteten die Saerbecker sogleich wieder auf Angriff. Gegen Riesenbeck II legten sie vor allem eine glänzende Anfangsphase hin. Ein Spieler erwies sich am Sonntag als besonders torhungrig.

-th-

Nach 15 Minuten machten die Gäste aus Riesenbeck einen eher bemitleidenswerten Eindruck. Bis zu diesem Zeitpunkt vermochten sie sich dem dem Zugriff der Saerbecker nicht zu entziehen und sahen sich einem Dauerbeschuss der schnellen Falken ausgesetzt. Was nicht folgenlos blieb. Zweimal war Felix Steuter seinen Bewachern erfolgreich enteilt, in der 5. und in der 15. Minute. Die 2:0-Führung der Hausherren ließ für die folgenden 75 Minuten denn auch nichts Gutes erahnen. Zumindest, sofern man den Riesenbeckern die Daumen hielt. Aus ihrer Sicht kamen sie am Ende mit einem blauen Auge davon. Der SC Falke gewann zwar deutlich mit 4:1 (2:0), war von einem Schützenfestsieg schließlich aber doch weit entfernt. Was am insgesamt überzeugenden Auftritt allerdings keinen Abbruch tat.

„Wir haben es sicher in der ersten Halbzeit verpasst, das 3:0 und 4:0 zu machen“, so Dragan Grujic nach Spielschluss. „Am Ende muss man aber das Ganze sehen. Und das war gut.“

Der Saerbecker Trainer und die rund 100 Zuschauer sahen ein Falke-Team, das wie die Feuerwehr loslegte. Angetrieben von Stefan Winkeljann ließen Paul Rithues, Konstantin Usov und Felix Steuter ihren Gegnern wenig Luft zum Atmen. Immer wieder zwangen sie die Riesenbecker zu Fehlern. Und nutzten sie, zumindest zu Beginn, auch gnadenlos aus. Die laufstarke und quierlige Offensivreihe der Saerbecker produzierte im Minutrentakt hochkarätige Chancen. Trotzdem blieb es bis zur Pause beim 2:0.

Danach folgte die stärkste Phase der Gäste, die zehn Minuten nach Wiederanpfiff den Anschlusstreffer markierten und kurz Morgenluft schnupperten. Doch Konstantin Usov (79.) und Felix Steuter (82.) sorgten später für klare Verhältnisse und einen zufrieden Trainer: „Das Ergebnis ist sehr positiv.“

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