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Fußball: Stadtmeisterschaft

Für SC Blau-Gelb Gimbte bleibt nur Rang zwei – Westfalia Kinderhaus III siegt

Greven

Die Stadtmeisterschaft – sie vereint Spaß und Prestige. Und erfüllt mit Blick auf die anstehende neue Saison einen wichtigen Part als Vorbereitungsturnier. Dass die Blau-Gelben als Ausrichter das Finale erreichen, ist beim Blick durch die Vereinsbrille eine traumhafte Fügung. Am Ende ist die dritte Mannschaft von Westfalia Kinderhaus beim 2:1-Erfolg im Finale schlicht zu stark.

Von André Fischer

Im Finale der Westfalia aus Kinderhaus knapp unterlegen: der SC Blau-Gelb Gimbte Foto: Heidrun Riese

Die Stadtmeisterschaft – sie vereint Spaß und Prestige. Und erfüllt mit Blick auf die anstehende neue Saison einen wichtigen Part als Vorbereitungsturnier. Mehr als 800 Zuschauerinnen und Zuschauer „belagern“ nach zwei Jahren Zwangspause während der Pandemie die Sportanlage in Gimbte an den drei Tagen, haben einen ebenso langen Atem wie die Protagonisten auf der Wiese. „Wir haben alle danach gelechzt“, sagt Dennis Schepers aus dem Organisationsteam. Tore am laufenden Band, enge, hitzige und emotionale Duelle, da ist für ein jeden was dabei. Dass die Blau-Gelben als Ausrichter das Finale erreichen, ist beim Blick durch die Vereinsbrille eine traumhafte Fügung. Am Ende ist die dritte Mannschaft von Westfalia Kinderhaus zu stark. Der frische A-Liga-Aufsteiger, für GW Gelmer eingesprungen, setzt sich beim 2:1 gegen den künftigen B-Ligisten die Wanderpokal-Krone auf. In die Kasse des Teams spülen zusätzlich 300 Euro Preisgeld. Dritter wird die Reserve des SC Greven 09, die den SC Reckenfeld erst im Elfmeterschießen in die Knie zwingt.

Das mit Spannung erwartete Finale scheint anfangs eine einseitige Angelegenheit. Baba Touray (2.) und Roland Herholz (26.) sorgen für klare Verhältnisse aus Sicht der Münsteraner, die knapp eine halbe Stunde alles im Griff haben. Erst mit dem Anschlusstreffer von Christoph Wesselmann (30.) ändert sich das, Gimbte muckt mehr und mehr auf – ohne in der Box für ganz große Gefahr zu sorgen. Gerade in Hälfte zwei wird deutlich, dass auf beiden Seiten die Kräfte nachlassen. Drei Spiele in drei Tagen bei sommerlichen 22 bis 30 Grad in der Spitze hinterlassen Spuren. „Nach hinten raus ist der Kinderhauser Sieg nicht unverdient“, so Schepers, der weiß, dass die Westfalia auch 2023 als Titelverteidiger am Start sein wird. Und Gelmer? Nicht unmöglich, dass das Teilnehmerfeld auf acht Mannschaften aufgestockt wird. Zukunftsmusik.

Das Spiel um Platz drei und vier ist ein knappes Ding. Grevens Führung durch Steffen Herting (11.) drehen Florian Mais (17.) und Jonas Müller (27.) mit ihren Treffern in ein 2:1 für den SCR zur Pause. Auf das 2:2 nach 58 Minuten (Cedric Feldmann/FE) antwortet erneut Müller mit dem 3:2 per Strafstoß (80.). Zwei Minuten vor Schluss rettet Stefan Hensch die Nullneuner mit seinem Tor ins Elfmeterschießen (88.). Das bringt die Entscheidung zugunsten der Grevener.

Das Spiel um Platz fünf fällt aus, weil der SC Sprakel am Freitag personell arg gebeutelt absagen muss. „Das ist nicht erfreulich“, sagt Jan-Hendrik Harbert, Trainer des Gegners SV Greven 21. „Die Jungs waren heiß.“ Kurzerhand switcht der SV um, organisiert einen Testkick beim A-Ligisten SC Nordwalde (2:3). Bernd Block erzielt beide Tore (68./71.). Und so sind alle denn doch noch zufriedengestellt.

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