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Fußball: Ron Konermann steckt als Chefcoach des TuS Laer mittendrin im Aufstiegsrennen

Gimbter will in die Bezirksliga

Gimbte

Den gebürtigen Borghorster Ron Konermann hat es ins beschauliche Gimbte gezogen. An seiner Wahlheimat gefällt ihm vor allem die Ruhe. Dort sollte er also genug Kraft tanken können für ein nervenaufreibendes Aufstiegsrennen mit dem TuS Laer.

Von Tom Veltrup

Hier steht Ron Konermann vor seinem Haus, das er gerade mit seiner Freundin Laura Gerdemann in Gimbte baut. Am 900-Seelen-Dorf gefällt dem gebürtigen Borghorster vor allem die ruhige und familiäre Atmosphäre. Foto: privat

Die Fußballer vom SC Blau-Gelb Gimbte kämpfen momentan darum, nicht in die Kreisliga B abzusteigen. Für einen anderen Gimbter könnte es jedoch in der kommenden Saison Bezirksliga-Fußball zu sehen geben. Ron Konermann ist als Chefcoach des TuS Laer 08 momentan Tabellenführer der Kreisliga A Steinfurt und somit mittendrin in der Verlosung um den Aufstieg in die Bezirksliga.

„Aufgrund der Tabellensituation ist es aktuell sehr schwierig, eine Prognose aufzustellen“, erklärt Konermann. Mit vier Punkten Vorsprung stehen die Schwarz-Gelben aktuell vor dem FC Eintracht Rheine II. Der hat jedoch noch eine Partie in der Hinterhand. Fünf Zähler hinter den Laerern lauern zudem Matellia Metelen und Fortuna Emsdetten. Die Metelener haben dabei sogar noch zwei Nachholspiele zu absolvieren. Auch der 1. FC Nordwalde und die SF Gellendorf sind auf Platz fünf und sechs noch in der Verlosung um die Meisterschaft.

„Alle da oben haben eine Chance. Es wird auch darauf ankommen, wie viele Ausfälle die einzelnen Teams noch stemmen müssen. Unser Pluspunkt ist, dass wir nicht so viele Partien nachholen müssen und somit einen entspannteren Rhythmus haben. Es wird auf jeden Fall bis zu den letzten Spieltagen spannend.“

Seit gut fünf Jahren lebt der gebürtige Borghorster in Gimbte, da seine Lebensgefährtin Laura Gerdemann dort seit Kindheitstagen sesshaft ist. So schnell wird es die beiden dort auch nicht wegziehen: „Wir haben ein sehr nettes, ortsübliches Fachwerkhaus mitten im Ortskern gebaut.“ Dabei hat sich das Paar bewusst für das 900-Seelen-Dorf entschieden. „Wir haben ein großes Grundstück, auf dem sich unsere späteren Kinder ausleben können. Zudem kann ich sie ohne Bedenken auf der Straße spielen lassen“, denkt er bereits an den geplanten Nachwuchs. „Man hat genügend Platz und seine Ruhe. Niemand klaut dir hier das Steak von deinem Grill herunter. Außerdem ist es ein sehr schönes Dorf. In Gimbte stimmt einfach das Gesamtpaket.“

Einen neuen Lieblingsplatz hat sich Konermann in seiner Wahlheimat bereits ebenfalls ausgeguckt: „Wir gehen ziemlich gerne beim Hotel Schraeder essen. Es gehört den Eltern vom ehemaligen Gimbter und derzeitigen Saerbecker Trainer Dragan Grujic. Dort treffe ich auch auf andere Trainerkollegen wie Julian Lüttmann vom TuS Graf Kobbo Tecklenburg.“

In seiner neuen Heimat hat sich Konermann bestens eingelebt – auch aufgrund des netten Empfangs der Gimbter: „Ich wurde rundherum gut aufgenommen. Auf den Dorffesten bin ich ziemlich schnell mit den Menschen hier ins Gespräch gekommen und habe das ein oder andere Bier mit ihnen getrunken. Es ist nicht so anonym wie in einer Großstadt. Man unterhält sich gerne mit seinen Nachbarn.“

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