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Schwimmen: Mittelrhein-Meisterschaften im Freiwasser

Gold für Sophie Kroner

Greven

Wenn die Bahn nicht 50 Meter lang ist, sondern im See geschwommen wird, wenn die Schwimmstrecke nicht durch Leinen abgesperrt, sondern durch Bojen markiert ist, und wenn die Distanzen in Kilometern angegeben werden, dann sind die Schwimmer des SV Greven mal wieder im Freiwasser unterwegs. Diesmal ließen sie mit beachtlichen Erfolgen aufmerken.

Von Jan Kleimeier

Herausragend in jeder Hinsicht war die Leistung von Sophie Kroner (Jahrgang 2004). Foto: Jan Kleimeier

Wenn die Bahn nicht 50 Meter lang ist, sondern im See geschwommen wird, wenn die Schwimmstrecke nicht durch Leinen abgesperrt, sondern durch Bojen markiert ist, und wenn die Distanzen in Kilometern angegeben werden, dann sind die Schwimmer des SV Greven mal wieder im Freiwasser unterwegs. Bei den Mittelrhein-Meisterschaften in Gummersbach zeigten sie, dass sie auch ohne einen schwarzen Strich auf dem Beckenboden schnell schwimmen können.

Herausragend in jeder Hinsicht war die Leistung von Sophie Kroner (Jahrgang 2004). Die 17-jährige ging über die 10000-Meter-Freistil-Distanz an den Start, quasi die Marathonstrecke des Schwimmsports. Achtmal musste sie hierzu den 1,25 Kilometer langen Rundkurs in der 24 Grad kühlen Aggertalsperre bewältigen. Unterstützt wurde sie dabei von ihrer Mutter, die ihr nach jeder Runde isotonische Getränke reichte, sowie von Trainer Jan Kleimeier, der noch den einen oder anderen Tipp parat hatte.

Runde um Runde spulte sie im gleichmäßigen Tempo ab, unterbrochen immer nur durch die kurzen Verpflegungspausen. Nach 2:56:49 Stunden beendete sie schließlich die letzte Runde, schlug im Ziel an und freute sich riesig über ihre Leistung. „In den letzten zwei Runden taten die Arme schon ganz schön weh, aber es lief viel besser als befürchtet“, berichtete sie, nachdem sie sich kurz von der Anstrengung erholt hatte. Ihre beiden Ziele – Ankommen und unter drei Stunden bleiben – hatte sie dabei souverän erreicht. Belohnt wurde sie dafür mit der Goldmedaille in ihrer Altersklasse. In der offenen Wertung belegte sie als jüngste Teilnehmerin den sechsten Platz.

Etwas kürzer ließen es Mei-Yan Heineke (2010), Lara Nobbe (2005) und Robert Hupka (AK 30) angehen. Die drei starteten über 500 Meter Freistil und konnten sich jeweils den ersten Platz in ihrer Jahrgangs- und Altersklassenwertung erschwimmen.

Quasi über die Mitteldistanz ging Sabine Meyer (AK 55) an den Start. Dieses Rennen war mit 68 Teilnehmern auch das vollste. Dem größeren Gerangel aus dem Wege gehend schwamm sie ein gleichmäßiges Rennen und belegte nach etwas mehr als 45 Minuten den fünften Platz in ihrer Altersklasse.

Abgeschlossen wurde der Wettkampf aus Grevener Sicht durch eine Familienstaffel. Nadine und Markus Nobbe gingen mit Tochter Lara über die 3x1250-Meter-Freistilstaffel ins Rennen. Das Trio belegte nach 1:10:02 Stunden den 36. Platz.

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