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Fußball: Bezirksliga

Greven 09 hat den Aufstieg abgehakt - was jetzt noch zählt

Greven

Der Zug in Richtung Landesliga ist für den SC Greven 09 abgefahren, der Verein hat das große Ziel ad acta gelegt. Trotzdem hat das Team von Ahmed Ali sich noch etwas vorgenommen - los geht's in Tecklenburg.

Von Tom Veltrup

Im Hinspiel verspielten die Nullneuner um Chefcoach Ahmed Ali spät eine 2:0-Führung. Im Rückspiel soll daher eine Rechnung beglichen werden. Foto: Johannes Oetz

„Wir haben den Aufstieg ad acta gelegt und das innerhalb der Mannschaft klar kommuniziert“, ist für Nullneun-Coach Ahmed Ali nach der kürzlichen Niederlage gegen Spitzenreiter Concordia Albachten der Traum von der Landesliga geplatzt. „Von nun an ist es unser Ziel, die Saison vernünftig zu Ende zu bringen und auf einem ordentlichen Tabellenplatz zu beenden.“

Soll es die Vizemeisterschaft werden, wäre ein dreifacher Punktgewinn gegen den kommenden Kontrahenten TuS Graf Kobbo Tecklenburg (Sonntag, 16 Uhr) von Vorteil. Die lauern nämlich auf dem vierten Tabellenrang, vier Zähler hinter den Nullneunern. Doch Ali und Co. müssen gewarnt sein: Im Hinspiel setzte es nach einer 2:0-Führung noch eine 2:4-Pleite.

Kobbo punktete besser als Greven

„Graf Kobbo ist die Mannschaft der Rückrunde“, weiß der Grevener Trainer um die Stärken der Tecklenburger. Nach der Hinrunde standen sie mit 24 Punkten noch im Tabellenmittelfeld. Nun haben sie in sieben Partien weniger bereits einen Zähler mehr geholt und führen das Rückrundentableau an – noch vor dem Spitzenreiter aus Albachten. Greven hingegen sammelte ganze neun Punkte weniger.

„Sie haben mit Tugay Gündogan den gefährlichsten offensiven Mittelfeldspieler der Liga. Außerdem sind Julian Lüttmann und deren Torwart Lukas Schell noch ziemlich stark. Es ist eine individuell sehr gut aufgestellte Truppe.“

Tugay Gündogan ärgerte Nullneun im Hinspiel

Um mit drei Punkten im Gepäck aus Tecklenburg nach Hause zu fahren, kommt es für Ali vor allem auf eins an: „Wir müssen über 90 Minuten Kontinuität auf den Platz bringen und nicht nur einige gute Phasen haben.“ Eben dort lag auch das Problem im Hinspiel Anfang November. Durch Marcel Lukas und Patrick Fechtel ging Nullneun komfortabel in Führung. Noch vor der Pause glich Till Guttek jedoch aus und brachte den TuS wieder ins Spiel. In den letzten 20 Minuten zerbrachen die Grevener, der doppelte Gündogan und Lüttmann nutzten dies eiskalt aus.

Auch das Restprogramm der Nullneuner hat es in sich: Neben den Tecklenburgern warten im Saisonendspurt auch noch der SV Burgsteinfurt und der Borghorster FC, die mit Sicherheit ebenfalls einen bestmöglichen Abschluss der Spielzeit anpeilen.

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