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Tischtennis: SVG-Herren schicken Bardüttingdorf mit der Höchststrafe nach Hause

Heimsieg in Rekordzeit

Greven

Normalerweise dauern die Heimspiele der Tischtennisherren vom SVG drei bis vier Stunden. Nicht so an diesem Sonntag. Grevens Verbandsligist machte gegen mit dem TuS Bardüttingdorf kurzen Prozess und gewann unerwartet leicht mit 9:0.

Das mit Spannung erwartete Duell zwischen Grevens Nummer eins, Max Haddick, und der ehemalige Westdeutsche Einzelmeisterin Anne Sewöster. Foto: th

Wer im Duell des Verbandsligisten SV Greven 2021 mit dem TuS Bardüttingdorf ein enges Match erwartet hatte, der wurde am Sonntagmittag enttäuscht. Nach gerade einmal eineinhalb Stunden wurden die Gäste aus Spenge mit der Höchststrafe, nämlich mit 9:0, nach Hause geschickt. Ein Ergebnis, dass selbst die Gastgeber vom SVG so sicher nicht erwartet hatten.

Die Gäste waren mit zwei Ersatzleuten angereist. Als es nach den Auftakt-Doppeln dann schon 3:0 für den SVG stand, war die Wirkung nicht zu übersehen. Hierbei war vor allem der Sieg des neuformierten Doppels Waterkamp/Radke hervorzuheben. Sie wandelten 0:1 und 6:10-Rückstände gegen das Spitzendoppel der Bardüttingdorfer noch in einen 3:1-Sieg um.

Knackpunkt des Spiels war dann die Begegnung von Hendrik Waterkamp gegen die einzige Frau der Liga, die ehemalige Westdeutsche Einzelmeisterin Anne Sewöster, die in der Vorsaison beide Einzel gegen die Grevener Spitzenspieler gewonnen hatte. In einer hochklassigen Partie mit großartigen Ballwechseln gelang es Waterkamp im Laufe des Matches die zu Beginn enorm wirkungsvolle Rückhand von Sewöster immer besser zu entschärfen. Schließlich behielt er nach wechselvollem Spielverlauf mit 9:11 11:9 10:12 11:7 und 11:4 die Oberhand. Und erreichte damit eine Art Vorentscheidung.

Max Haddick hatte wenig Mühe mit seinem Kontrahenten Köhne. Das galt auch für Stephan Bothe, der Bröker bezwang. Beim Zwischenstand von 6:0 ließen die Gäste die Köpfe hängen, so dass Rajeevan Sithamaparanathan, Sinan Incegöz und Torsten Radke in Rekordzeit den Sack zumachten.

Wenn man bedenkt, dass die meisten der Grevener Heimspiele zwischen drei und vier Stunden dauern, war die kurze Spielzeit bemerkenswert.

Mit nun 5:1 Punkten aus den ersten drei Begegnungen und der starken Leistung gegen Bardüttingdorf kann der SV Greven am nächsten Samstag gelassen und mit viel Selbstvertrauen nach Gütersloh zur DJK BW Avenwedde fahren.

SVG: Haddick/Bothe(1), Waterkamp/Radke(1), Sithamaparanathan/Incegöz(1), Haddick (1), Waterkamp (1), Bothe (1), Sithamaparanathan (1), Incegöz (1), Radke (1).

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