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28:33-Niederlage bei Adler Münster

HF-Herren werfen die Punkte weg

Greven

Jetzt hat es die Handballfreunde Reckenfeld/Greven erwischt. Beim 28:33 beim SV Adler Münster kassierten die Kreisliga-Herren ihre erste Saisonniederlage. Das Trainer-Duo Markmeyer/Peters haderte damit vor allem mit der schlechten Angriffsleistung der HF-Herren. Viele gute Chancen blieben in Münster ungenutzt, das wurde am Ende bestraft und mit einer verdienten Niederlage quittiert.

Von Heidrun Riese

Lukas Berstermann erzielte einen Treffer bei der Niederlage der HF-Herren. Foto: Heidrun Riese

Zum ersten Mal in dieser Saison verließen die Kreisliga-Männer der Handballfreunde Reckenfeld/Greven 05 das Spielfeld nicht als Sieger. Mit einer 28:33 (6:14)-Niederlage im Gepäck kehrten sie vom Auswärtsspiel gegen den SV Adler Münster zurück. „Wir müssen uns an die eigene Nase fassen“, kommentierte Daniel Markmeyer, der die Mannschaft zusammen mit Marcel Peters trainiert, das Ergebnis.

Das 2:1 (5.) markierte die einzige Führung der 05er in dieser Begegnung. Anschließend erzielten sie noch mehrfach den Ausgleich, zum letzten Mal beim 5:5 (17.). Dem folgte eine Serie von sechs Gegentreffern zum 5:11 (26.). „Wir haben vorne die Bälle weggeschmissen“, beschrieb Markmeyer ein unruhiges Angriffsspiel, das dem HF-Team zahlreiche Ballverluste und daraus resultierende Tempogegenstöße einbrockte. „Wir waren viel zu hektisch und haben überhastet abgeschlossen“, analysierte der Trainer.

Auch in der Deckung lief es nicht rund. „Wir haben im Laufe des Spiels verschiedene Varianten probiert, aber mit keiner den richtigen Zugriff gefunden“, erklärte Markmeyer. „Aber an der Abwehr hat es nicht gelegen, denn die meisten Gegentore haben wir durch Tempogegenstöße bekommen.“

Nach dem deutlichen 6:14-Rückstand zur Pause ließen die 05er in der zweiten Halbzeit zunächst die Köpfe hängen. Sie fielen weiter zurück, lagen mit 7:18 (37.) schließlich mit elf Toren hinten und schafften es in der nächsten Viertelstunde nicht, den Abstand zu verringern. Als die Münsteraner zum 17:28 (52.) trafen, war das HF-Team noch immer genauso weit weg. Da rannte dann die Zeit davon. „Als der Druck weg war, lief es auf einmal“, berichtete Markmeyer. Jeweils mit einer Drei-Tore-Serie verkürzte der bis dahin ungeschlagene Tabellenführer auf 20:28 (53.) und 26:31 (59.). Doch es reichte nicht mehr, um noch etwas Zählbares mitzunehmen.

HF I: Kenski, Quadflieg, Wieskötter - Menke (5), Peters (4), Dömer (4), König (3), Ruck (3/1), Lodde (2), Freitag (2), Hinz (2), Berstermann (1), Minnerup (1), Fieke (1), Bez.

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