1. www.muensterschezeitung.de
  2. >
  3. Sport
  4. >
  5. Greven
  6. >
  7. Immer eine Nasenlänge voraus

  8. >

Fußball: Warum der SC 09 das mitreißende Duell beim SC Münster 08 gewinnt

Immer eine Nasenlänge voraus

Greven

Der SC Greven 09 war dem SC Münster an diesem Sonntag stets eine Nasenlänge voraus. Und gewann das zweite von insgesamt fünf Begegnungen mit Münsteraner Mannschaften deshalb auch verdient.

-th-

09-Kapitän Foto: Wilfried Hiegemann

Die Münster-Wochen lassen sich für die Fußballer des SC Greven 09 gut an. Nach dem 3:0-Erfolg gegen Kinderhaus legten die Nullneuner am Sonntagnachmittag nach. Und wie. In einem mitreißenden Spiel, das bis zur letzten Minute auf des Messers Schneide stand und für die Zuschauer beste Unterhaltung bot, gab es für das Team von Yannick Bauer und André Niebeler die volle Ausbeute. Beim 4:3 bewiesen die Nullneuner zudem, einen Vorsprung über die Zeit retten zu können.

„Das war ein Derby, in dem es richtig heiß her ging“, berichte der bestens gelaunte Bauer, während im Hintergrund seine Mannschaft lautstark den zweiten Sieg in Folge bejubelte. Zuvor hatten die Grevener, bei denen Neuzugang Manoel Schug zum ersten Mal von Beginn an mitwirkte und neben dem wieder genesene Kapitän Nils Wiethölter in der Startelf stand, die Nase immer ein Stück vor den Gastgebern. Zunächst war es ausgerechnet Schug, der in Vertretung von Patrick Fechtel, den Bauer zunächst auf der Bank Platz nehmen ließ, der zur 1:0-Führung traf (15.). Kurz darauf (20.) hätte es aus Bauers Sicht Elfer geben müssen. Doch der erwartete Pfiff blieb aus. Stattdessen legte Nils Wiethölter noch vor der Pause auf Denis Qoraj auf, der sich die Chance zum 2:0 nicht nehmen ließ.

Doch der SC Münster 08, bis Sonntag Tabellenzweiter, steckte nicht auf. Mit dem Anschlusstreffer in der 76. Minute witterten die Münsteraner ihre Chance. Daran änderte auch die erneute Führung durch Nils Wiethölter nichts. Nur eine Minute später antwortete Nullacht mit dem 2:3.

Doch auch der Köcher des SC 09 war längst noch nicht leer. Nachdem Patrick Fechtel, in der Vorwoche Spieler des Tages, seinen Platz auf der Bank mit dem in der Sturmspitze eingetauscht hatte, meldete sich der Torjäger mit dem Treffer zum 4:2 zu Wort. Die Vorentscheidung? Mitnichten. „Das Spiel stand bis zur letzten Minute auf der Kippe“, zeigte sich Bauer von der Moral der Gastgeber durchaus beeindruckt. Wieder glückte ihnen der Anschluss. Diesmal retteten clevere Nullneuner den Sieg jedoch ins Ziel.

Startseite
ANZEIGE