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Fußball Kreisliga A: BG Gimbte bringt Führung nicht über die Zeit

Kampf und Krampf vom Feinsten

Gimbte

Jede Menge Kampf, dafür wenig Spielfluss gab es am Sonntag an der Schlage zwischen dem SC Gimbte und Saxonia Münster zu beobachten. Das 3:3 war ein Vorgeschmack auf den Abstiegskampf in der Kreisliga A.

-th-

Die Saison ist gerade erst so richtig in Gang gekommen, da tobt bereits der Abstiegskampf. So lässt sich zumindest der Auftritt der 22 Protagonisten an der Schlage interpretieren. Das 3:3 (2:2) zwischen dem SC Gimbte und dem TuS Saxonia Münster bot an diesem Sonntagnachmittag jedenfalls alles, was man sich gemein von zwei Mannschaften erwarten kann, die von sich selbst nicht mehr als den Klassenerhalt erwarten. Viel Kampf und noch mehr Krampf. Selbst die sechs Tore vermochten anm Ende nicht zu übertünchen, dass sich an diesem Tag zwei Mannschaften gegenüberstanden, denen in dieser Verfassung ein schwerer Gang durch die A-Liga bevor steht.

Auch das sei gesagt. Sowohl Saxonia, bis Sonntag noch ohne Punktgewinn, als auch der SC Gimbte waren personall alles andere als auf Rosen gebettet. Daniel Helmes musste nicht nur auf Adam Konzakowski verzichten, der nach einen Außenbandriss längere Zeit zuschauen dürfte. Mit Peer Kösters fehlte auf Gimbter Seite ein wichtiger Abwehrstratege. Eine Lücke, die im Laufe der 90 Minuten, die Helmes später wohlwollend als „wildes Spiel“ bschrieb, als Problem erwiesen sollte.

Im Angriff, dort wo Routinier, Kozakowski fehlte, setzte diesmal Yusuf Yurvalak die Akzente. Schon nach 14 Minuten schoss er die Gastgeber in Führung. Durch der Vorsprung währte ganze vier Minuten. Wie schon in der Partie gegen Hohenholte (2:2) legte Gimbte vor, diesmal sogar dreimal, ins Ziel brachten sie das Ergebnis freilich nicht. „Uns fehlt die Cleverness“, stellte denn auch Daniel Helmes fest.

Ganz bestimmt fehlten beiden Teams an diesem Sonntag auch die spielerischen Fähigkeiten. Darüber konnten weder die 2:2-Führung durch Titus Hartweg (19.), noch der anschließende Strafstoßtreffer der Münsteraner (25.) hinwegtäuschen.

Nachdem erneut Yuvalek, diesmal mit Köpfchen, wenige Minuten nach der Pause erneut für Gimbte traf, sah es zunächst danach aus, als würde es etwas mit dem ersten Saisonsieg. Doch kurz vor dem Ende tauchten auch die Saxonen noch einmal vor dem Gimbter Gehäuse auf und vollendeten zum 3:3, das zwar keines der beiden Teams richtig weiterhilft, aber unter dem Strich ein verdientes Ergebnis war. Ein Punktgewinn für Kampfeslust. Die hatte allerdings auch ihren Preis. Auf Gimbter Seite verletzte sich Pierre Ruch. Gut möglich, dass sich die Personalsorgen an der Schlage weiter verschärfen.

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