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Tischtennis: Verbandsliga

Mehr Gipfeltreffen geht nicht

Greven

Viel mehr Spitzenspiel geht wohl nicht. Die erste Tischtennismannschaft des SV Greven gastiert am kommenden Wochenende beim SV Menne. Es ist das Duell Tabellenerster gegen Tabellenzweiter. Sollten die Grevener auch diese Partie erfolgreich bestreiten, dürften ernsthafte Hoffnungen aufkeimen, die Verbandsliga nach oben zu verlassen. Entsprechend motiviert macht sich der SVG auf den Weg.

Von Reinhard Rothe

Max Haddick befindet sich in einer Top-Verfassung und hofft mit dem SV Greven auf einen Sieg in Menne. Foto: Sven Thiele

Das hätte man zu Beginn der Saison nicht für möglich gehalten, aber es ist wirklich wahr: Tischtennis-Verbandsligist SV Greven 2021 reist am neunten Spieltag zum SV Menne, nach Warburg. Erster gegen Zweiter – mehr Spitzenspiel geht nicht.

Zwei Punkte Vorsprung haben die Gastgeber (15:1 Punkte) gegenüber dem SVG, beide Teams sind noch ungeschlagen. Das sind beste Voraussetzungen für eine echte Top-Begegnung. Die Grevener können wieder auf Torsten Radke zurückgreifen, der so langsam seine Defizite aus der fast einjährigen Pause (Corona und anschließende Meniskusverletzung) aufgearbeitet hat und auf dem Weg zu alter Form ist. Die wird allerdings auch nötig sein, wenn er in Warburg zu Punkten kommen will, denn die Gastgeber haben ihre Stärken eindeutig an den unteren Positionen, wo insbesondere Michael Koch herausragt, der sowohl an Position vier als auch an fünf zum Einsatz kam und noch kein einziges Spiel verloren hat (elf Siege).

Neben Koch überzeugen auch die Nummer drei und vier des Teams mit bislang klar positiven Bilanzen. Außerdem verfügen die Gastgeber über die mit Abstand besten Doppel. Eine Bilanz von 22 Siegen bei nur vier Niederlagen sagt da schon alles, auch wenn zumindest das Grevener Spitzendoppel Haddick/Bothe sicher dagegen halten kann.

Dafür kann der SV Greven mit einem überragenden vorderen Paarkreuz aufwarten. Max Haddick (14:2) und Hendrik Waterkamp (12:3) sind beide in glänzender Verfassung, und bei Stephan Bothe geht es langsam besser (Fersenprobleme klingen ab) und auch auf Rajeevan Sithamparanathan ist in dieser Verlass. An seiner Position konnte er bisher immer mindestens einen Sieg einfahren, was aber gegen die starke Konkurrenz in Menne schwer werden wird.

Sinan Incegöz war zuletzt nicht ganz zufrieden mit seiner eigenen Leistung, doch trotz der teilweise unglücklichen Niederlagen zeigte er keine schlechten Spiele, was Hoffnung für den Samstagabend gibt.

Mit einem Sieg könnte der SVG die Meisterschaft tatsächlich offen halten, bei einer Niederlage wäre wohl der Zug zu Platz eins abgefahren. Anpfiff am Samstag um 18 Uhr.

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