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Reiten: Stefan Wortmann startet in dieser Woche zum ersten Mal bei der Para-WM der Gespannfahrer

Mit ganz viel Fingerspitzengefühl

Greven

Der 57-jährige Stefan Wortmann hat Muskelschwund und somit immer weniger Kraft in den Händen. Gleichwohl gehört der Grevener, der für den RFV St. Martin Bockholt fährt, zu Deutschlands Spitzen-Fahrern.

Von Sven Thieleund

Mit viel Feingefühl, der Unterstützung seiner Beifahrerin Für Stefan Wortmann (Mitte) ist der Fahrsport Familiensache Foto: thth

Wer eine Kutsche unfallfrei durch einen Hindernisparcours manövrieren will, in dem zwei Kegel an den Seiten nur eine Handbreit Platz für die Durchfahrt lassen, der benötigt nicht besonders viel Kraft, sondern zwei Dinge: Fingerspitzengefühl und ein Pferd, das eine perfekte Einheit mit dem Fahrer bildet. Für Stefan Wortmann gilt das umso mehr. Der 57-Jährige hat Muskelschwund und somit immer weniger Kraft in den Händen. Gleichwohl gehört der Grevener, der für den RFV St. Martin Bockholt fährt, zu Deutschlands Spitzen-Fahrern. In dieser Woche krönt er seine lange Karriere auf dem Kutschbock mit der Teilnahme an den Para-Weltmeisterschaften in Schildau (Sachsen). Bei der Vorbereitung überlassen er und seine Familie nichts dem Zufall.

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