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Tischtennis: SVG erkämpft 8:8 gegen TTC Petershagen

Punktgewinn oder Punktverlust?

Greven

Mit einem Unentschieden trennte sich die erste Tischtennismannschaft des SV Greven vom TTC Petershagen. Letztendlich wäre mehr möglich gewesen für die Gastgeber.

Von Reinhard Rothe

Roman Lakenbrink und Hendrik Waterkamp sorgten im Doppel für eine echte Überraschung. Am Ende reichte es aber nur für einen Punkt gegen den TTC Petershagen. Foto: Reinhard Rothe

Die gute Nachricht lautet: der SV Greven 2021 ist auch nach dem achten Spieltag in der Tischtennis-Verbandsliga noch ungeschlagen; die schlechte: wie bei den zwei Unentschieden zuvor lag der SVG deutlich in Führung (zwischenzeitlich mit 8:3) und musste sich am Ende dann doch beim 8:8 mit nur einem Punkt zufrieden geben.

Die Gäste vom TTC Petershagen/Friedwalde kamen ohne ihre Nummer eins, Jürgens, hatten aber dennoch eine Sechs mitgebracht, die von den Ranglistenwerten her nicht unbedingt Außenseiter war. So lief es für die Gastgeber zunächst wie am Schnürchen, denn neben dem erwarteten Sieg von Haddick/Bothe überraschten Hendrik Waterkamp/Roman Lakenbrink das gegnerische Spitzendoppel und sorgten gleich für einen 2:0-Auftakt.

Da in diesen Tagen die beiden Topspieler des SV Greven, Haddick und Waterkamp, fast unbezwingbar wirken und ihre vier Einzel samt und sonders überlegen gewannen, konnten die Gastgeber ihre Führung kontinuierlich ausbauen. Stephan Bothe – noch immer etwas gehandicapt von seiner Fußverletzung – und Rajeevan Sithamparanathan, legten auf die Erfolge der Grevener Spitze noch je ein Einzel drauf, so dass dann die vorgenannte 8:3-Führung zustande kam.

Nun warteten sowohl die Zuschauer als auch die Aktiven des SVG, dass nun irgendeiner den erlösenden neunten Punkt zum Gesamtsieg gewinnen würde, doch dies wollte gegen die weiterhin mit hervorragender Moral aufspielenden Gäste von der niedersächsischen Landesgrenze einfach nicht gelingen.

Und so holte Petershagen Punkt um Punkt auf, beim 8:7 kam es wie schon so oft in dieser Spielzeit zum Showdown im Schlussdoppel, in das Haddick/Bothe als Favoriten gingen, denn sie waren bis dato nicht nur das erfolgreichste Doppel der Liga, auch die Niederlage der beiden Petershagener Waglewski/Brinkhoff zu Beginn gegen Waterkamp/Lakenbrink ließ den Favoritenstatus der Gastgeber noch größer erscheinen.

Doch in diesem Finale schafften es die beiden Grevner nicht, ihre Bestform abzurufen. Die Gäste witterten ihre Chance und nutzten sie schließlich mit 3:1-Sätzen zum Remis.

Natürlich ist das Unentschieden kein Beinbruch für den SVG, denn mit 13:3 Punkten läuft die Saison bislang hervorragend, aber man wäre sicher gerne mit einem Sieg in das Topspiel beim Tabellenführer SV Menne gegangen.

Punkte für den SVG: Haddick/Bothe (1) Waterkamp/Lakenbrink (1) Incegöz/Sithamparanathan (-) Haddick (2) Waterkamp (2) Bothe (1) Incegöz (-) Sithamparanathan (1) Lakenbrink (-).

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