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Sportkegeln: Zweite Bundesliga

SCR ist für das Topspiel gerüstet

Reckenfeld

Klar mit 3:0 setzten sich die Kegler des SC Reckenfeld gegen den TSV Salzgitter durch.

Michael Reisch bot im Dress des SCR eine starke Leistung. Foto: Riese

Als Tabellenführer gehen die Kegler des SC Reckenfeld in das anstehende Zweitliga-Spitzenspiel gegen den CfK Rösrath. Am Wochenende verteidigten die Reckenfelder mit einem ungefährdeten 3:0 (51:27/ 4994:4109) gegen den TSV Salzgitter ihre weiße Heimweste.

Als „unantastbar“ erwies sich am Samstag einmal mehr Reckenfelds Startblock: André Ahlers sicherte sich mit 862 Holz nun schon zum vierten Mal den Tagessieg am Wittlerdamm. Jonas Müller folgte ihm mit 857 Holz dicht auf den Fersen. Weil sich die Gästespieler Detlef Karlstedt (789) und Andreas Twardowski (766) äußerst schwer taten, war damit die Vorentscheidung um den Gesamtsieg auch in diesem Heimspiel frühzeitig gefallen.

Im Mittelblock sah es dann zwischenzeitlich so aus, als könnte der Kampf um den Zusatzpunkt noch spannend werden: Während Salzgitters Philipp Unger die richtigen Wege fand und am Ende gute 839 Holz erzielte, tat sich auf Reckenfelder Seite Michael Schlüter lange Zeit schwer. Aber in einem beeindruckenden Schlussspurt mit sieben Blanken auf der letzten Räumgasse kämpfte sich Schlüter auf 808 Holz – eins mehr als sein Gegner Carsten Warnecke. Und weil sich Michael Reisch nach dem kleinen Formtief der letzten Wochen dieses Mal mit richtig starken 856 Holz eindrucksvoll zurückmeldete, konnte nun nicht mehr viel anbrennen.

Salzgitter hatte zwar mit Jörg Brandenburg seinen nominell stärksten Spieler noch in der Hinterhand, doch an seiner Seite ging mit Hans-Joachim Röttgen ein Ersatzmann auf die Bahn, der das Sextett lediglich auf dem Papier komplettierte und nach nur einer gespielten Gasse aufhörte. Da Brandenburg lediglich auf 799 Holz kam, konnten es die Reckenfelder verschmerzen, dass Dieter Stumpe (774) und Stefan Lampe (837) mit ihren Zahlen wohl beide nicht so richtig zufrieden waren.

Mannschaftssprecher André Ahlers war logischerweise zufrieden: “Mit drei Zahlen über 850 und einmal 837 ist es für jeden Gast schwer, hier zu punkten.” Zum Hinrunden-Abschluss gegen Verfolger Rösrath in zwei Wochen wird man aber wohl noch eine Schippe drauflegen müssen.

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