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Tischtennis: SV Greven trifft auf TTC Münster

Sorgen vor dem Saisonstart

Greven

Die erste Tischtennismannschaft des SV Greven startet gegen den TTC Münster – hat allerdings mit Personalsorgen zu kämpfen.

Von Sven Thiele

Das Verbandsliga-Team des SV Greven geht am Sonntag gegen den TTC Münster an den Start. Die Hausherren müssen allerdings auf einen einen oder anderen Leistungsträger verzichten. Foto: Sven Thiele

Fürs obligatorische Mannschaftsbild macht Torsten Radke noch gute Miene zum bösen Spiel und lächelt in die Kamera. Doch schon kurz darauf ist Radke wieder verschwunden. Schon nach wenigen Ballwechseln hat sich sein Innenmeniskus gemeldet und Radke schmerzhaft zu verstehen geben, dass an Tischtennisspielen im Moment nicht zu denken ist. Einem Mitspieler ergeht es ähnlich. Weil Matthias Kaltmeier seit dem Abschiedsspiel von Reinhard Rothe an einer Schleimbeutelentzündung im Schultergelenk laboriert, ist auch seine Stippvisite beim Training nur von kurzer Dauer. Womit klar ist: Vor dem ersten Heimspiel der neuen Saison steht es beim Verbandsligisten SV Greven personell wahrlich nicht zum Besten. Trotzdem überwiegt die Zuversicht.

Zum Auftakt gastiert am Sonntag der TTC Münster II in der Emssporthalle. Ein Gegner, vor dem die Grevener Herren normalerweise nicht in Ehrfurcht erstarren würden. Eine machbare Aufgabe, wie man so schön sagt. Daran soll auch die angespannte Personalsituation nichts ändern, meint Stephan Bothe. „Ich bin positiv gestimmt. Auch, weil unser Auftaktprogramm nicht so schwierig ist.“ Nach dem TTC Münster gastiert eine Woche später mit dem SV Brackwede eine weitere Mannschaft in Greven, die der heimische Verbandsligist zu dem Kreis zählt, der sich in der Endabrechnung hinter dem SVG einordnen sollte. Denn mit dem Abstieg wollen die Grevener auch in dieser Saison nichts zu tun haben. Einen Platz unter den ersten sechs trauen sie sich zu. Wenn, ja wenn der Kader sich nicht weiter ausdünnt.

Zunächst müssen die Grevener Reinhard Rothe ersetzen, der mit all seiner Routine bis zur vergangenen Saison eine Bank im unteren Paarkreuz war. Für ihn rückt mit Rajeevan Sithamparanathan zwar ein Verbandsligaerfahrener Spieler nach. Gleichwohl ist Letzterer für seine Formschwankungen berüchtigt. Schwer dürfte der wahrscheinliche Ausfall von Matthias Kaltmeier wiegen. Er gilt im mittleren Paarkreuz als Garant für Punkte. Sollte seine Verletzung einen Einsatz am Sonntag unmöglich machen, würde Sinan Incegoz auf Position vier nach- und Roman Lakenbrink aus der zweiten Mannschaft aufrücken. Radke wird definitiv fehlen.

Anders als in der vergangenen Saison, die bereits Ende Oktober abgebrochen wurde, wird am Sonntag wieder unter nahezu gewohnten Bedingungen gespielt. Für die Spieler gilt allein die 3G-Regel. Anders als im Vorjahr wird im Tischtennis nicht nur Einzel, sondern auch wieder Doppel gespielt. Eine Disziplin, auf die sich die Grevener verstehen. Besonders auf die Paarung Haddick/Bothe ist Verlass.

Auf die beiden dürfte es auch an diesem Sonntag ankommen. Wobei Max Haddick, die unumstrittene Nummer eins im Verbandsligateam, schon vor zwei Wochen bei der Generalprobe den Beweis erbracht hat, dass mit ihm zu rechnen sein wird. Und auch Stephan Bothe präsentierte sich in guter Verfassung. Und steht auch er im Blickpunkt: Hendrik Waterkamp, der erst im Vorjahr nach Greven gewechselt ist, soll an Position zwei für ein starkes oberes Paarkreuz sorgen. Und damit auch etwaige Personalsorgen nicht zum größeren Problem werden lassen.

SV Greven – TTC Münster II (Sonntag, 11 Uhr, Emssporthalle). SVG: Haddick, Waterkamp, Bothe, Kaltmeier (?), Incegoz, Sithamparanathan, Lakenbrink.

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