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Tischtennis: Verbandsliga

SV Greven feiert den ersten Saisonsieg

Greven

Der erste Sieg ist perfekt: Mit 9:7 bezwang der SV Greven den SV Brackwede.

-roh-

Ersatzmann Roman Lakenbrink bot eine starke Leistung. Foto: Rothe

Der erste Saisonsieg ist eingefahren! Nach wiederum fast vier Stunden hartem Kampf reichte es am Ende zu einem knappen 9:7-Erfolg der Verbandsligaherren des SV Greven 2021 gegen den SV Brackwede II.

Und dass, obwohl Kapitän Matthias Kaltmeier ganz kurzfristig ausfiel. Für ihn sprang Roman Lakenbrink ein, der an diesem Tag aber ein praktisch gleichwertiger Ersatz war.

Alles begann fantastisch für die Gastgeber, denn alle drei Doppel kamen zu Erfolgen und brachten damit gleich eine komfortable 3:0-Führung. Besonders bemerkenswert war hier, dass auch die zwei neuformierten Doppel punkteten, wobei Waterkamp/Lakenbrink sogar das Brackweder Spitzendoppel in fünf Sätzen niederrangen, während Incegoz/Sithamparanathan und das Grevener Topdoppel Haddick/Bothe relativ mühelos gewannen.

Als dann Grevens Nummer eins, Max Haddick, mit einem sicheren 3:1-Sieg die Führung auf 4:0 ausbaute, sah es nach einem diesmal klareren Erfolg aus. Doch die Bielefelder Vorstädter gaben nicht klein bei, punkteten dreimal hintereinander, schon waren sie auf 3:4 heran. Vor allem zwei knappe Niederlagen von Stephan Bothe und Sinan Incegoz schmerzten die Gastgeber doch sehr.

Zur Überraschung aller bot dann aber „Ersatzmann“ Roman Lakenbrink eine außerordentliche Leistung und deklassierte den weitaus höher eingeschätzten Dominik Sierks mit 3:0. Nachdem der formstarke Rajeevan Sithamparanathan (3:0), Max Haddick (3:1 gegen seinen „Angstgegner“ Frank Nagel), sowie Hendrik Waterkamp in fünf Sätzen gegen Ristow siegreich blieben, hieß es 8:3 für die Gastgeber, und nun sah alles nach dem schnellen Ende aus, doch wieder rafften sich Gäste auf und kamen Punkt auf Punkt heran.

Während Stephan Bothe und Sinan Incegoz chancenlos verloren, fighteten sowohl Rajee Sithamparanathan, als auch Roman Lakenbrink verbissen um den entscheidenden neunten Punkt, aber beide Partien gingen letztlich in fünf Sätzen verloren.

Das weckte natürlich keine schönen Erinnerungen an das letzte Heimspiel gegen Münster, als man auch ständig führte, sich aber schließlich mit einem Unentschieden zufrieden geben musste; doch dieses Mal ließen Haddick/Bothe im Schlußdoppel von Anfang an nichts anbrennen, dominierten in allen Sätzen (11:8, 11:6, 11:4) und machten damit den Deckel drauf.

Nachdem man nun in den vier Doppeln vier Siege geholt hatte, war damit ein wichtiger Sieg unter Dach und Fach, denn mit nun 3:1 Punkten muss man nicht gleich zu Beginn der Saison nach unten schauen und im nächsten Auswärtsspiel beim TV Geseke sollte man auch nicht chancenlos ein.

Die Punkte für den SV Greven:

Haddick (2) Waterkamp (1) Bothe (-) Incegoz (-) Sithamaparanathan (1), Lakenbrink (1)

Haddick/Bothe (2) Waterkamp/Lakenbrink (1) und Incegoz/Sithamparanathan (1).

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