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Tischtennis: TuS Bardüttingdorf zu Gast

SVG diesmal nur Außenseiter

Greven

Die erste Tischtennismannschaft des SV Greven startet mit personellen Sorgen ins nächste Heimspiel. Gelingt dennoch Sieg?

Von Reinhard Rothe

Ob Stephan Bothe im Heimspiel jubeln kann, erscheint fraglich. Der Grevener plagt sich mit starken Schmerzen herum. Foto: Sven Thiele

Nach einem großartigen Saisonstart mit acht ungeschlagenen Spielen kassierte der SV Greven 2021 in der Tischtennis-Verbandsliga am vergangenen Samstag beim Tabellenführer SV Warburg-Menne seine erste Saisonniederlage und fiel von Platz zwei auf Rang drei zurück. Vierter ist derzeit der TuS Bardüttingdorf (Ortsteil von Spenge) und tritt nun zum „Verfolgerduell“ in Greven an.

Die Gäste haben zwei Punkte weniger auf dem Konto und könnten durch einen Sieg mit dem SVG gleichziehen. Absolut herausragend ist in dieser Spielzeit die einzige weibliche Akteurin der Verbandsliga: Anne Sewöster spielte früher in der 2. Damen-Bundesliga und war 2019 Westdeutsche Meisterin im Dameneinzel. Mit einer ganz starken Bilanz von 14 Siegen, bei nur 4 Niederlagen, zählt Anne Sewöster auch bei den Männern in der Liga zu den stärksten.

Damit spielt sie in der gleichen Klasse wie die beiden Grevener Spitzenspieler Max Haddick (15:3) und Hendrik Waterkamp (13:4) – und so darf man sich auf hochklassige Duelle der „außergewöhnlichen Art“ freuen.

Neben Sewöster verfügen die Gäste mit Rene Wolski an Position drei über einen weiteren in dieser Saison herausragenden Spieler (11:1) gegen den die Gastgeber wohl nur Außenseiter sind.

Erschwerend für den SVG kommt hinzu, dass sich für die letzten beiden Saisonspiele große Personalprobleme abzeichnen. Stephan Bothe leidet unter heftigen Schmerzen in der linken Ferse, da muss man abwarten, ob er wettbewerbsfähig sein wird. Darüber hinaus fehlt Sinan Incegöz berufsbedingt, so dass Torsten Radke erneut einspringen muss.

In der Besetzung Max Haddick (1), Hendrik Waterkamp (2), Stephan Bothe (3), Torsten Radke (4), Rajeevan Sithamparanathan (5), Roman Lakenbrink (6) sind die Grevener zwar Außenseiter, aber vielleicht gelingt den Gastgebern mit entsprechender Zuschauerunterstützung im letzten Heimspiel des Jahres eine Überraschung.

Spielbeginn: Sonntag, 11 Uhr, Emssporthalle Lindenstr. 53, Greven; Zutritt nur mit 2G.

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