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Leichtathletik: Münsterland-Meisterschaften locken 500 Athleten ins Stadion Emsaue

Vielversprechende Premiere

Greven

Auch wenn am vergangenen Wochenende an den Leichtathletik-Münsterland-Meisterschaften im Stadion Emsaue weniger Athleten als erwartet teilnahmen, fiel die Bilanz des gastgebenden SV Greven positiv aus. Eine Wiederholung scheint möglich.

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Spannende Staffelläufe lieferten sich am Sonntagnachmittag die jungen Leichtathletinnen und Leichtathleten. Eine Brillux-Staffel Die Münsterland-Meisterschaften im Stadion Emsaue boten die ganze Palette der leichtathletischen Disziplinen.Siebter im Weitsprung-Finale: Niklas Kolkmann.Sechster im Finallauf über die 75 Meter Foto: thSVGSVG

Auch wenn am vergangenen Wochenende an den Leichtathletik-Münsterland-Meisterschaften im Stadion Emsaue weniger Athleten als erwartet teilnahmen, fiel die Bilanz von Frank Radstaak und Sarah Kolkmann positiv aus. Radstaak und Kolkmann, bei denen die organisatorischen Fäden zusammenliefen, sprachen nach dem Ende des Wettkampfwochenendes, an dem rund 500 Sportlerinnen und Sportler aus dem gesamten Münsterland an den Start gegangen waren, von einer vielversprechenden Premiere. Einer Neuauflage im kommenden Jahr scheint nichts im Wege zu stehen. Zumindest aus Sicht des gastgebenden SV Greven, wo man nicht nur aus organisatorischer Sicht zufrieden war. Auch sportlich mischten Grevener Nachwuchsathleten mit. Einige von ihnen sogar ganz weit vorne.

Sarah Kolkmann, seit zwei Jahren Trainerin der Grevener Leichtathleten, hatte offenbar ein gutes Händchen bewiesen bei der Auswahl der Talente, die bei den Münsterland-Meisterschaften zum ersten Mal den Versuch unternahmen, sich mit der regionalen Konkurrenz zu messen. Neben Ben Wehnhard (Altersklasse M13), der über die 75 Meter Kurzstrecke im Finale als Sechster ins Ziel lief, überzeugte auch der Auftritt von Niklas Kolkmann. Seine Paradedisziplin war an diesem Wochenende der Weitsprung, wo er mit einem Resultat von 4,12 Meter auf Rang sieben landete. Die beiden Final-Teilnahmen freuten Grevens Trainerin ganz besonders.

Der Umstand, dass sich mit Juliana Handt (W13) und Seraya Özerim die beiden anderen SVG-Starterinnen im vorderen Drittel platzierten, wertete Kolkmann als Bestätigung der bisherigen Trainingsarbeit. Mit der Bildung eines Leistungskaders will sie künftig die jungen Leichtathleten noch besser fördern. „In dieser Trainingsgruppe werden wir den Fokus auf Wettkämpfe legen“, kündigte Kolkmann zum Abschluss des Wochenendes an.

Was auch bedeutet: Front-Mann und Front-Frau der Grevener Leichtathletik sind offenbar auf den Geschmack gekommen. „Das war eine wunderbare Gelegenheit, in Greven Werbung für die Leichtathletik zu machen“, schwärmte Frank Radstaak nach dem für ihn und seine Mitstreiter kräftezehrenden Wochenende. Drei Tage lang kümmerten sich zahlreiche Helfer im Hintergrund um das Wohl der Teilnehmenden und der Besucher, die vor allem am Sonntag für eine volle Tribüne und eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgten.

Auch lobte Radstaak die Zusammenarbeit mit dem Leichtathletik-Kreis, der für die komplette Abwicklung der zahlreichen Wettkämpfe sorgte. Zugpferde waren in diesem Jahr vor allem die Disziplinen für Jugendliche. Bei den Wettbewerben der Erwachsenen am Freitag und Samstag war es dagegen spürbar ruhiger in der Emsaue, wo die Stadt die Leichtathletik-Anlagen passend für dieses Event auf Vordermann gebracht hatte.

Sportlich ragte diese Leistung heraus: Über die 4x100-Meter erreichten die Stalleläuferinnen Guely Batanton, Ida Schwering, Laua Brandhofe und Liv Patterson nicht nur als Erste das Ziel. Die 48,64 Sekunden, die sie für die Stadionrunde benötigten, reichte auch, um eines der begehrten Tickets für die Deutschen Meisterschaften zu lösen.

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