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Tischtennis: Verbandsliga

Zurück in der Erfolgsspur - SV Greven gewinnt Verfolgerduell

Greven

Auch mit personellen Rückschläge wissen die Verbandsligaspieler des SV Greven umzugehen. Im Verfolgerduell mit dem TuS Bardüttingdorf lieferten sie eindrucksvoll den Beweis.

-th-

Setzte im spannenden Duell Foto: th

Die personelle Ausgangslage war diesmal alles andere als vielversprechend. Für die Tischtennisherren des SV Greven ein Grund mehr, dem TuS Bardüttingdorf die Favoritenrolle zuzuschustern. Doch dann kam alles anders. Auch ohne Sinan Incegoz setzten sich die Grevener im Verfolgerduell durch und verteidigten mit einem 9:6-Erfolg ihren dritten Platz in der Verbandsliga.

Der sechste Sieg im zehnten Spiel war einmal mehr hart erkämpft. Fast vier Stunden lang benötigten die Grevener, um ihre Gäste in heimischer Emssporthalle niederzuringen. Ausgerechnet der Jüngste im Team, Roman Lakenbrink, setzte mit seinem 3:0-Siegen gegen Ersatzmann Erhard Niewöhner den finalen Schlusspunkt.

Von entscheidender Bedeutung war gleichwohl ein anderes Spiel. Im Duell mit René Köhne, bei den Gästen so etwas wie Mister Zuverlässig, hatte sich zuvor Stephan Bothe erfolgreich behauptet. In vier Sätzen fügte Grevens Routinier seinem Gegner die zweite Saisonniederlage zu. „Ich habe mehr riskiert und ihn unter Druck gesetzt“, frohlockte Bothe, zuletzt alles andere als in Topverfassung, über den gelungenen Coup. Es war an diesem Sonntag nicht sein einziger. Anders als Torsten Radke, der zusammen mit Bothe das mittlere Paarkreuz bildete, gewann Stephan Bothe an diesem Tag beide Einzel und an der Seite von Max Haddick auch sein Doppel. Was für ihn selbst gilt, lässt sich wohl auch auf die gesamte Mannschaft übertragen: „Wir rappeln uns immer wieder auf und ziehen das durch.“ Wie Stehaufmännchen. Nach zehn Spieltagen ist das Abstiegsgespenst fürs Erste jedenfalls verscheucht. Der SVG ist Dritter und gastiert zum Ende der Hinrunde am kommenden Samstag beim Zweiten, dem TTC Mennighüffen.

SVG: Haddick (1:1), Waterkamp (1:1), Bothe (2:0), Radke (0:2), Sithamparanathan (2:0), Lakenbrink (1:1) – Doppel (2:1).

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