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Fußball: Westfalenliga

Handelfmeter bringt Kinderhaus in Mesum vom Weg ab

Münster

Westfalia Kinderhaus ist mit einer Niederlage in die Westfalenliga-Spielzeit gestartet. Beim SV Mesum kassiert das Team von Holger Möllers einen Doppelschlag, überzeugt seinen Coach aber trotzdem.

Von Jonas Austermann

Der Pechvogel: Jürgen Venikh (Mitte), Rechtsverteidiger von Westfalia Kinderhaus, verursachte in Mesum den Handelfmeter. Foto: Peter Leßmann

Den Sonntagsausflug nach Mesum hatte sich Westfalia Kinderhaus anders vorgestellt. Der Westfalenligist von Coach Holger Möllers hielt an der Ems zwar gut mit, wurde beim 0:2 (0:2) aber eben zwei Mal eiskalt erwischt. „Wir müssen diese Niederlage akzeptieren. Mesum war ein spielstarker Gegner“, meinte der Westfalia-Trainer.

Dabei begann Kinderhaus gut, ließ in der Offensive aber die letzte Genauigkeit vermissen. Die Konterchancen nach Ballgewinnen verpufften so. Und dann zeigte Schiedsrichter Alexander Wensing auf den Elfmeterpunkt. Westfalias Rechtsverteidiger Jürgen Venikh sprang in eine Flanke, bekam dabei den Ball an die Hand. Den fälligen Strafstoß nutzte Mesum in Person von Christopher Strotmann zum 1:0 (26.).

Sonntag folgt ein Saison-Highlight für Kinderhaus

„Bis zu diesem Zeitpunkt müssen wir eigentlich führen“, meinte Möllers. Stattdessen legten die Gastgeber gleich noch einen Treffer nach. Nach Ballverlust im Mittelfeld schaltete Mesum schnell um, Yannik Willers markierte das 2:0 (36.).

Kinderhaus gab die Partie aber nicht auf, Felix Ritter feuerte seinen Versuch an den Pfosten (50.), kurz vor Schluss traf der eingewechselte Henrik Hake sogar in die Maschen, doch die Fahne ging hoch – Abseits (85.).

„Wir haben nach dem Rückstand eine Reaktion gezeigt, damit bin ich zufrieden“, sagte Kinderhaus-Coach Möllers, dessen Team in Mesum aber einen ballsicheren Kontrahenten gefunden hatte. Am kommenden Sonntag geht‘s für die Westfalia bereits im Derby gegen den 1. FC Gievenbeck.

Westfalia Kinderhaus: Siegemeyer – Venikh (46. Witt), Niehues, Lambert, Graberg – Schöneberg, Rensing – Kehl, Ritter (74. Hake), Schürmann (62. Alic) – Touray (62. Liebert)

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